Die Kultivierung von Prana und Qi: Wege zur inneren Klarheit
Unsere Lichtarbeit fördert alle positive Frequenzen, womit negative Energien im Raum sich auflösen. Das beginnt bereits allabendlich in der dunklen Jahreszeit um 21 Uhr mit feierlichem Entzünden einer, unter Mantras geweihten, Kerze. In ihrem Lichte verbinden wir uns mit alle Lebewesen gleicher Absichten zur Vernichtung von Krieg und Zerstörung.
Es gibt im Pflanzenbereich Lebensformen die nur von Luft und Wasser leben, das sind die Begnügsamsten.
Um zu ahnen, womit wir uns beschäftigen, sollten wir erst einmal zur Kenntnis nehmen, was Licht mit seinem kleinsten Atomen, den Photonen, grob gesagt, eigentlich ist. Es ist eine elektromagnetische Schwingung die von einer Lichtquelle ausgestrahlt wird. In unserem Falle ist die Sonne unsere lobenswerte Quelle.
Wie ihre Lichtstrahlen, die von unseren Augen wahrgenommen werden, schildert unser vorheriger Artikel:
„Das Auge des Lichtgottes!“ (Februar 2026).
Licht, Luft und Leben
Trifft Licht auf Materie wird es absorbiert, reflektiert oder (beim schrägen Einfall) gebrochen (Spektralfarben).
Wenn das Licht der Sonne auf unsere Lufthülle trifft, leuchtet diese wie eine Neongas-Röhre auf, und es ist heller Tag.
Licht agiert mit Luft und die Lufthülle (Atmosphäre), die unseren Erdball umhüllt besteht aus folgendem Gasgemisch:
78 % Stickstoff (womit unsere Felder gedüngt werden, ebenso mit Kohlenstoffbegasung in Gewächshäusern)
21 % Sauerstoff (atmen Mensch und Tier ein und scheiden Stickstoff aus, welches wiederum die Pflanzen einatmen)
Daher liebt die Fauna auch die Flora.
Kleinere Gasmengen befinden sich noch in der Luft wie:
0,9 % Argon
0,03 % Kohlenstoff
noch kleinere Mengen wie Wasserstoff u. a. von insgesamt 0,007 %.
Luft hat einen enormen Druck auf unsere Körper (1 Liter Luft wiegt zirka 1,3 Gramm).
Prana, Chi und die unsichtbaren Energien
In den 0,007 % verbliebener Gase befinden sich auch Energien, die nicht messbar nachgewiesen wurden, aber in östlichen Exerzitien gefühlt werden:
im indischen Yoga als Prana
im chinesischen Schattenboxen als Chi-Energie
Tai-Chi wurde vom chinesischen Mönchen Chang-San-Feng im 13. Jahrhundert zum gesundheitsfördernden Volkssport verbreitet.
Er beobachtete den Kampf eines Kranichs mit seinen harten Angriffen auf eine Schlange. Während der Kranich sich nach jedem Schlag wieder erholen musste, wich ihm die Schlange aus und konnte dann direkt in weiteren weichen fortgesetzten Bewegungen die Schwachstellen des Kranichs treffen.
Er erkannte darin das Yin-Yang-Prinzip.
Bald entwickelten sich daraus weitere Schulen, die ihre Gewichte unterschiedlich auf einige der vier Säulen des Tai-Chi richteten:
Bewusstsein (Shen)
Bewegung (Faust = Chan)
Atmung (Qi)
Visualisation (Yi)
Tai-Chi unterscheidet sich von der Schwesterschule Qi-Gong durch ihre ineinander fließenden „tänzerischen Bewegungen“.
Qi-Gong bevorzugen wir aber in unserer Lichtarbeit, weil diese stark auf die Meridiane der Akupunktur und Akupressur hinarbeitet.
Wir verarbeiten Licht und Luft durch:
Bewegung
Atmung
Visualisation
Bildhafte Bewegungen der Energiearbeit
Die Chinesen gaben ihren Bewegungen immer sehr bildliche Namen wie:
„Wolkenschieben“
„Himmeltrommel“
„Himmelsstütze“
„Adlerkralle“
„Schwertfinger“
Damit wird unser Vorstellungsvermögen belebt und über die Kraft der Gedanken können uns auch westliche Ärzte ein Lied singen.
Das Yin-Yang-Symbol ist die in der Heraldik bekannte Fischblase: ein weißer und ein schwarzer Fisch, der auch Zeichen des Tai-Chi geworden ist.
Grundstellung der Übung
Die Grundstellung der Tai-Chi-Übenden heißt „Wa-Cha“.
Wu-Wei ist die Meditationsphase
Wei-Wei ist der Gruß mit ineinander gelegten Handflächen.
Diese Stellung zeigt die Verfestigung zwischen Himmel und Erde:
gerades Rückgrat
Beine schulterbreit
Arme leicht gespreizt
als befänden sich Tennisbälle in den Achselhöhlen.
Die Arme hängen locker am Körper herab.
Stellen wir uns vor, nur eine Marionette im Leben zu sein, deren Kopf mit einem Faden am Himmel verbunden ist.
Vorbereitende Lockerungsübungen
Aus dieser Grundstellung beginnen wir mit den Vorarbeiten:
Füße kreisen lassen
Fußspitzen heben und senken
Fersen und Zehen abwechselnd belasten
Dann stellen wir uns vor, ein Baum zu sein.
Unsere Zehen spannen sich an wie Wurzeln, die tief in den Erdboden greifen.
Die Arme wachsen wie Äste bis zur Schulterhöhe.
Dann drehen wir die Handflächen nach oben und stellen uns vor, mit aller Kraft den Himmel zu stützen.
Danach lassen wir die Arme wieder locker herabsinken.
Aktivierung des Körpers
Weitere Übungen zur Aktivierung:
Schultern abklopfen
Oberkörper nach links und rechts drehen
Brustkorb mit Fingerspitzen beklopfen (wie Regentropfen)
Arme innen und außen beklatschen
Handflächen reiben bis sie warm sind
Mit den warmen Händen:
Knie umkreisen
Beine streichen
Hände ausschütteln
Schienbeine beklopfen („3-Meilen-Marsch“)
Danach:
mit Fingerspitzen auf den Kopf trommeln
Ohren massieren
Gesicht mit warmen Händen streichen
Nacken und Schulterblätter massieren.
Atemübung
Zum Abschluss legen wir beide Hände über den Bauchnabel, sodass sich die Mittelfinger berühren.
Beim Einatmen entfernen sich die Fingerspitzen, beim Ausatmen treffen sie sich wieder.
Danach massieren wir den unteren Rücken im Bereich der Nieren.
Abschluss der Lichtarbeit
Nun übertragen wir gedanklich alle positiven Kräfte auf den ganzen Erdball.
Wir heben langsam unsere Arme und zeichnen einen großen Kreis, als würden wir die ganze Welt umarmen.
Dann:
rechte Hand zur Faust (Yang)
linke Handfläche darauf (Yin)
Mit einer leichten Verbeugung ziehen wir den Kreis an unsere Brust.
Wir Buddhisten wünschen uns dabei mit den Worten:
„Shanti!“ – Frieden.
Mehr möchte ich von unseren Heils-Arbeiten nicht verraten und weise auf professionelle Kurse und Lehrbücher hin.
(Siehe auch unsere Licht-Agenda vom August 2023 und Die 5 Tibeter vom Juli 2024.)
Je einfacher Qi-Gong aussieht, desto stärker ist dessen Wirkung.
Es ist eine abenteuerliche Reise durch unseren Körper, den wir als Symbiose vieler kleiner Lebewesen beachten.
Jede Körperzelle ist wie ein befruchtetes Ei – ein echtes Lebewesen, das unseren Körper erhält.
Durch Berührung der äußeren Körperteile berühren wir über bestimmte Meridiane auch unsere inneren Organe und beleben sie.
Buddhistischer Impuls zur Achtsamkeit
Licht-Meditation (Metta-Ausrichtung)
Eine kurze Übung, die gut vor oder nach der Lichtarbeit durchgeführt werden kann.
Setze dich ruhig und aufrecht hin.
Richte deine Aufmerksamkeit auf den Atem.
Stelle dir ein sanftes Licht im Herzen vor.
Mit jedem Atemzug wird dieses Licht heller.
Lasse dieses Licht zuerst dich selbst erfüllen.
Dann sende es zu allen Wesen.
Wiederhole innerlich:
Mögen alle Wesen glücklich sein.
Mögen alle Wesen frei von Leid sein.
Mögen alle Wesen in Frieden leben.
Zum Abschluss verweile einige Atemzüge in stiller Dankbarkeit.
Literaturtipps
Thich Nhat Hanh – Das Wunder der Achtsamkeit
Ajahn Brahm – Die Kuh, die weinte
Jon Kabat-Zinn – Gesund durch Meditation
Mantak Chia – Chi-Kung – Energiearbeit für Körper und Geist
Dalai Lama – Der Weg zum Glück
Lam Kam Chuen – Die Kraft der inneren Energie
Bhikkhu Bodhi – Die Lehrreden des Buddha
Ayya Khema – Meditation ohne Geheimnis
Weiterführende Quellen
Studien zur Wirkung von Meditation und Achtsamkeit
Grundlagenliteratur zu Qi-Gong und Energiearbeit
buddhistische Texte über Achtsamkeit und Körperwahrnehmung
interdisziplinäre Forschung zu Atem- und Bewegungsübungen

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2. das silberne Zeitalter, wo noch Halbgötter (Göttersöhne) auf Erden regierten.
3. das bronzene Zeitalter, wo Heroen (Nachkommen der Göttersöhne) Heldentaten vollbrachten.
4. das eiserne Zeitalter, wo sich die Menschen im kulturellen Zerfall befinden.
(In der Bronzezeit vor 3000 Jahren konnte mit Holzkohle aus 70 % Kupfer und 30 % weichen Zinn
Bronzegeräte hergestellt werden. Erst die Steinkohle brachte die benötigte Hitze für Eisenprodukte.)