Die Befreiung aus mentalen Fesseln
Der mündige Staatsbürger tritt nach langjährigem Schulzwang in das auf ihn zugeschnittene Berufsleben. Hierin verbringt er die Illusion der Freiheit, obwohl seine Selbstständigkeit ihn so sehr einnimmt, dass seine Handlungen ihn weiterhin zwingen, sich zwischen Gewinn und Verlust zu entscheiden.
Der Erleuchtete, Buddha Gotama, bemühte sich, den Menschen ihrer Gefangenschaft bewusst zu machen. Er lehrte uns, dass das, was wir LEBEN nennen, eine mentale Konstruktion ist. Eine Programmierung, die wir ohne zu hinterfragen akzeptiert haben. Der Programmierte selbst versetzt seine während der Programmierung (Schulzeit) investierte Gehirnkraft auf Sparmodus. Er überdenkt das einmal Gelernte überhaupt nicht, welches er in kindlicher Arglosigkeit für wahr befand.
Unser Gehirn benötigt 20 % unserer gesamten Körperenergie für sich allein, was zur allgemeinen, demokratischen (mehrheitlichen) Denkfaulheit verleitet. Solche Menschen sind sich ihrer Situation auch nicht bewusst. Ihre Gefangenschaft besteht durch Ablenkung im Lebenskampf. Manchmal, wenn das Berufliche zur Ruhe kommt, wachen einzelne Menschen aus ihrer Litanei auf und erkennen den Irrtum ihres Lebens im vollen Umfang.
An diesem Schlüsselpunkt angelangt, beginnt für sie das wirkliche Leben. Der Erwachende sieht die Welt plötzlich ungefiltert. Er zerlegt die Strukturen, die seinen Geist gefangen hielten. Ein programmiertes Konstrukt, in welches Mara und seine gottgleichen Herrscher den Löwenanteil vom Teller der verblendeten Gefangenen an sich reißen.
Schritt für Schritt registriert der Erwachende, wie sich die Menschen in ihrer Illusion selbst quälen. Das lässt in ihm den Wunsch aufkommen, sich dieser Illusion völlig zu entledigen. Er verzichtet auf Dinge, die er nicht mehr benötigt, und verliert die Angst vor Verlusten. Mit dem Entleeren materiellen Ballasts füllt sich sein Vakuum mit dem Glücksgefühl seiner gewonnenen, wahren Freiheit.
Mit dem Weichen der Macht Maras (des Weltherrschers) über ihn wächst in ihm seine Macht über Mara. Weil alles Maras geistige Projektion ist, kann er diese Projektion nun auch verändern. Zwangsweise muss der Erwachende sich ein letztes Mal mit Willenskraft entscheiden: entweder für die Illusion oder das völlige Erwachen. Denn die Realität ist ja nur ein mentales Konstrukt, eine Reflexion angezüchteter Überzeugungen, wie alle echten Seher im fernen Osten es richtig erkannten.
Wir befinden uns darin aber keineswegs wie im Traum als passive Zuschauer, sondern können als lebendige Wesen auch aktiv in diesen Prozess eingreifen und kraft unseres realen Willens veränderte Tatsachen schaffen! Man ist so fähig, die Wirklichkeit selbst zu formen. Schöpfer der Schöpfung zu werden. Hierzu muss man allerdings seine falschen Ansichten aufgeben. Dann kann man existieren, ohne sich an eine Identität zu klammern, und mit den Schülern des Buddhas wesensgleich werden.
Die Quantenwelt liefert uns einen verstohlenen Blick in die vergessene Zauberwelt, wo die Macht der Worte, die Kraft der buddhistischen Rezitationen und Mantras fühlbare Wirkungen zeigen. 1994 ließ der japanische Wissenschaftler Dr. Masaru Emoto eine Gruppe seiner Studenten negative Worte wie „Ich hasse dich!“ gegen gefüllte Wasserbehälter sprechen. Eine andere Studentengruppe im Nebenraum sollte hingegen positive Worte wie „Ich liebe dich!“ gegen dortige, gefüllte Wasserbehälter sprechen. Anschließend ließ er die beiden Wasserproben einfrieren und mikroskopisch analysieren. Dabei stellte sich heraus, dass das der negativen Energie ausgesetzte Eis völlig chaotische, verzerrte Muster gebildet hatte. Im Gegenzug zeigte das Eis, welches Wasser der positiven Energie ausgesetzt war, wunderschöne, kristallisierte Formen in atemberaubender Harmonie.
Unser Körper besteht ja zu 70 % aus Wasser. Das bedeutet, dass jedes Wort, das wir sprechen, eine Wellenwirkung in den Körperzellen erzeugt und unsere Energie, unsere Gesundheit und unsere Realität formt. Das 3. Gebot der buddhistischen Silas lautet „richtig reden“, so wie das 3. Gebot des achtgliedrigen Pfades! Darunter versteht der Erleuchtete: „sanfte, unaufdringliche, wahrhaftige, nützliche, wohlwollende, wohlfördernde Worte!“ Sprich: Liebe, Dankbarkeit, Kraft, Vorankommen!
Dieses kleine Experiment offenbarte, dass unsere Worte allein schon die Welt um uns herum physisch verändern. Mara, der Teufel, ernährt sich von unserer negativen Energie und findet bei den Erwachten keine Haftung. Wer die Macht der Worte erkannt hat, wird auch unsere alten Zaubersprüche ehren (siehe unsere althochdeutschen Beiträge). Ebenso wird er sich des englischen Heilsliedes gegen Krankheiten zu bedienen wissen!
Englisch (Original):
Healing Chant
Come to me, Lord and Lady
Heal the spirit, human soul
Come to me, Lord and Lady
Mind and body shall be whole!
Beast of the burning sunlight
Sear this wound that pain may cease
Mistress of water, midnight, hold us fast
And bring us peace!
Come to me, Lord and Lady
Heal the spirit, human soul
Come to me, Lord and Lady
Mind and body shall be whole!
(Irishfolk Bard Healing Chant)
Deutsch:
Heilungsgesang
Komme zu mir, Gott und Göttin
Heile den Geist, menschliche Seele
Komme zu mir, Gott und Göttin
Verstand und Körper sollen heil sein!
Tier der brennenden Sonne
Versenge diese Wunde, damit der Schmerz aufhört
Herrin des Wassers, Mitternacht, halte uns fest
Und bringe uns Frieden!
Komme zu mir, Gott und Göttin
Heile den Geist, menschliche Seele
Komme zu mir, Gott und Göttin
Verstand und Körper sollen heil sein!
(Irischer Barden-Heilungsgesang)
Althochdeutsch (rekonstruiert):
Heilungsgesang
Kum zu mir, Truhtin und Frouwa
Heila den geist, menniska sêla
Kum zu mir, Truhtin und Frouwa
Muot und lîhhamo skulin heil sîn!
Tier der brennentero sunnôn
Brenna thaz wunt, daz der wêno hôrêt
Frouwa des wazzars, mittinaht, halt uns fasto
Jah bring uns friðu!
Kum zu mir, Truhtin und Frouwa
Heila den geist, menniska sêla
Kum zu mir, Truhtin und Frouwa
Muot und lîhhamo skulin heil sîn!
(Irisk bardo Heilungsgesang)
Hinweis:
Althochdeutsch ist eine historische Sprachstufe des Deutschen (ca. 750–1050 n. Chr.), und eine exakte Übersetzung ist nicht immer möglich. Die althochdeutsche Version ist eine Annäherung und verwendet rekonstruierte Formen, um den Text in den Geist der Sprache zu übertragen.
Achtsamkeitsübung: Die Kraft der Worte
Setze dich an einen ruhigen Ort und schließe die Augen. Atme tief ein und aus. Stelle dir vor, wie jedes Wort, das du denkst oder sprichst, eine Welle in deinem Körper erzeugt. Sage innerlich positive Affirmationen wie „Ich bin frei“, „Ich bin geliebt“ oder „Ich bin gesund“. Spüre, wie diese Worte deine Zellen harmonisieren und deine Energie stärken. Wiederhole dies für 5–10 Minuten.
Weiterführende Literatur
„Die Kraft des Jetzt“ von Eckhart Tolle – Über das Erwachen aus mentalen Konstrukten.
„Buddhas Lehren“ von Walpola Rahula – Einführung in die buddhistische Philosophie.
„Die geheime Sprache des Wassers“ von Masaru Emoto – Die Wirkung von Worten auf Wasser und Leben.
„Quantenheilung“ von Frank Kinslow – Wie Gedanken und Worte die Realität beeinflussen.
Wichtige Hinweise zu externer Literatur
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