Die UFO-Religion

Kirchen-Sekten-Religionen Teil 7

Claude Vorilhon wurde 1946 in Vichy (Süd-Frankreich) geboren, als seine Mutter 15 Jahre alt war. Vom Vater verlassen und von der Mutter ungeliebt, zog er mit 18 Jahren nach Paris und wurde ein mittelmäßiger Sänger. Danach arbeitete er als Sportjournalist und gründete ein eigenes Automagazin. Als Autorennen in Frankreich verboten wurden, erklomm er einen Vulkan und kontaktierte dort einen kleinen Außerirdischen namens Jahwe.

Jahwe behauptete, einer außerirdischen Zivilisation der Elohim zu entstammen, die ihn zu ihrem Propheten auserkoren hätten. Die Elohim wären von einer anderen, früheren Kultur geklont worden, und diese wiederum von einer noch früheren Kultur, und so weiter. Nun leben die Elohim im Besitz der Unsterblichkeit und hätten sich daher selbst sterilisiert, um eine Überbevölkerung zu vermeiden. Sie leben in freier Liebe miteinander und hätten auf der Erde in ihrem Labor alles irdische Leben erschaffen.

Als die ersten Menschen hinter ihr Geheimnis kamen, verließen sie dieses Labor als Garten Eden. Satan wäre Führer einer menschenfeindlichen Opposition gewesen und hätte mit einer Atombombe die Sintflut ausgelöst. Jahwe indessen hätte das gesamte Genmaterial in seinem Raumschiff aufbewahrt und neues Leben geklont. Die Auferstehung Jesu sei ein Akt dieses Klonens gewesen.

Mit dem Atombombenangriff auf Hiroshima würden die Elohim wieder Kontakt zur Erde aufnehmen und beobachten, welche guten Menschen sie in ihrem Raumschiff klonen und auf ihren Planeten (Paradies) aufnehmen. Seit 1985, als sein Buch „Botschaft der Außerirdischen“ erschien, wurde Claude als Kuriosität von einem französischen TV-Sender zum anderen gereicht, wo er mit dem Gelächter seiner Spötter kräftig mitlachte. Das förderte den Umsatz seines Buches und brachte in der Hippie-Bewegung zahlreiche Anhänger, die jedoch völlig chaotisch agierten.

Bei seinem zweiten Vulkanbesuch traf er wieder auf Jahwe, der ihn mit Buddha, Jesus und Mohammed als gleichgestellte Propheten zusammenbrachte. Dort outete sich Jahwe als Claudes Vater und verlieh ihm den Geistnamen Raël. Die Juden wurden als religiöse Vorreiter gelobt, weshalb Raël den Davidstern (Judentum) mit einem Hakenkreuz (Hinduismus) zu seinem Zeichen machte.

Raël verlangte von seinen Anhängern, den Raëlisten, dass sie ihren alten Glauben abschwören müssen. Er sagte, dass bei der Wiedertaufe die Hirnstruktur des Täuflings ins Raumschiff gelange, damit die Elohim ihn bei guter Lebensweise nach dem Tode klonen können. Da die Elohim sehr feministisch wären, wurden Feministinnen bevorzugt, die auf Friedensveranstaltungen gerne busenfrei auftraten. Raël schuf sogar einen „Tag der nackten Oberkörper“.

Die Raëlisten fördern Gentechnik und gentechnisch veränderte Lebensmittel. Ehe und Nachkommenschaft lehnt Raël in seiner Lust-Gemeinde ab. Wie viele Mitglieder diese UFO-Sekte heute zählt, ist unbekannt, und dürfte mit dem Niedergang der Hippie-Ära wohl unbedeutend sein.

Achtsamkeitsübung: Die Suche nach dem Ursprung

Setze dich an einen ruhigen Ort und schließe die Augen. Atme tief ein und aus. Stelle dir vor, wie du auf einem Vulkan stehst und den Himmel betrachtest. Spüre die Verbindung zur Erde und den Kosmos. Frage dich: „Wer bin ich, und woher komme ich?“ Lasse alle Gedanken und Urteile vorbeiziehen. Konzentriere dich auf das Gefühl der Verbundenheit mit dem Universum. Wiederhole dies für 5–10 Minuten.

Weiterführende Literatur
  1. „Botschaft der Außerirdischen“ von Claude Vorilhon (Raël) – Das Gründungswerk der Raël-Bewegung.

  2. „Der Gotteswahn“ von Richard Dawkins – Kritische Auseinandersetzung mit Religionen und Sekten.

  3. „Die Außerirdischen sind da“ von Erich von Däniken – Über außerirdische Einflüsse auf die Menschheit.

  4. „Sekten und Psychogruppen“ von Hugo Stamm – Einblicke in moderne Sekten und ihre Strukturen.

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