Wie sie Körper, Geist und Verhalten steuern
Hormone sind Stoffe, die durch Drüsen mit innerer Sekretion in das Blut abgegeben werden und andere Organe in ihrer Tätigkeit beeinflussen. Sie steuern unseren Körper und beeinflussen unsere Psyche. Sie bestimmen unsichtbar das menschliche Verhalten.
Die Menge des Hormons Testosteron entscheidet, ob der Fötus männlich oder weiblich wird. Tests mit männlichen und weiblichen Babys zeigten, dass Mädchen ihre Aufmerksamkeit menschlichen Gesichtern widmeten, während Jungen sich mehr für Abstraktionen, also für Systeme und Funktionen, interessierten. Hormone prägen das Gehirn der Geschlechter demnach auch unterschiedlich.
Unser Gehirn besteht aus Blut, Wasser, Eiweiß, Fett, Vitaminen und Cholesterin. Es hat sich seit 100.000 Jahren aus 86 Milliarden Zellen und einer Billiarde Synapsen gebildet. Synapsen sind Verbindungen zwischen zwei Nervenzellen. Die Nervenzellen des Gehirns bauen sich selbst auf. In den Gehirnzellen wird Bewusstsein in Form von Symbolen gespeichert. Elektromagnetische Impulse rufen diese Informationen als Gedanken ab.
Beim Denkvorgang blitzen diese Gedankenbilder an den Synapsen feuerwerksähnlich kurz auf. Je mehr Gedanken im Gehirn gebildet werden, desto mehr Gehirnfalten entstehen. Gedanken laufen unbewusst ab und sind unfähig, zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden. Sie beeinflussen aber die Materie, wie der Placebo-Effekt beweist. Ebenso bekannt sind psychosomatische Erkrankungen.
Gedanken können manipuliert werden, was politische Propaganda und gewerbliche Werbung für sich nutzen. Hierbei kommt es nur auf deren Intensität und Dauer an. Gedanken sind ein fließender Zustand, die kommen und gehen und auf andere Gehirne überspringen können (Gedankenlesen). Gedanken beeinflussen die Materie, sobald wir geboren werden. Wir können Gedanken kontrollieren und überlisten, was uns dann sehr mächtig macht.
Im Gehirn, der Neuroplastizität, hat jeder Gedanke seine eigenen Fette als Botenstoffe. Positive Gedanken erzeugen die Hormone Dopamin und Serotonin. Stress und negative Gedanken erzeugen die Hormone Adrenalin und Noradrenalin. Letztere sind die Nährstoffe für geistige und körperliche Erkrankungen.
Achtsamkeit verhindert das Aufkommen negativer Energien. Mit Visualisieren kann man positive Energien entwickeln. Zum Beispiel: Wenn man sich bei Furcht den starken germanischen Donnergott Thor mit Blitzhammer hinter sich schützend als Freund vorstellt.
Stellen wir uns unser Erbgut in unseren Zellen einmal als Schnürsenkel vor, deren Enden mit Schutzkapseln versehen sind. Ebenso sind auch die Telomere des Erbguts geschützt. Positive Gedankenkräfte hindern das Schrumpfen dieser Telomere. Somit können wir mit Gedanken auch unsere Gene beeinflussen.
Im Bewegungszentrum unseres Gehirns spielt der Transport von Dopamin über unser Nervensystem eine Rolle als Signalübermittler zwischen Hirn und Muskulatur. Die Parkinson-Krankheit (Körperzerfall) beruht auf Dopamin-Mangel. Je höher der Dopaminspiegel im Körper ist, desto übermütiger wird der Mensch.
Die Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron betragen während der Schwangerschaft einen 200-fach höheren Anteil im Körper der werdenden Mutter. Hormonabfall nach der Geburt verursacht bei vielen Frauen Emotionsveränderungen (Stress, Muttergefühle). Bei stillenden Frauen schießt Milch in die Brust, selbst wenn wildfremde Babys irgendwo schreien.
Hormone verändern auch unsere Entscheidungen nachhaltig, bis hin zur postpartalen Depression. Hormonstörungen beginnen auch in der Pubertät und in den Wechseljahren. Hormone können auch kognitive Störungen in der Kindesentwicklung verursachen.
Der Cortisolspielgel spielt bei Stress eine große Rolle. Bei Kindern, deren Eltern häufig gestresst sind, fällt der Cortisollevel langsamer ab. Diese Kinder brauchen länger, um sich von Stress zu erholen! Normalerweise werden in Stresssituationen nur wenige Cortisolrezeptoren besetzt. Es braucht daher viel Cortisol, um den Stressspiegel voll ansteigen zu lassen.
Wenn bei Kindern der Stressspiegel bereits seit früher Kindheit sehr hoch ist, bildet der Körper weniger Rezeptoren für das Cortisolhormon. Dann führen schon geringe Stresssituationen und wenig Cortisol dazu, dass alle Rezeptoren besetzt sind und der Mensch gestresst ist. Cortisol spielt auch bei der Gehirnentwicklung eine wichtige Rolle. Kinder von stark gestressten Müttern schneiden schlechter ab.
Mit positiven Einstellungen („Das Weinglas ist halb voll, nicht halb leer!“) können Stress-Erzeuger den negativen Umständen entgegenwirken. Zu wenig Testosteron lässt Männer verweichlichen, und zu viel davon lässt Männer verrohen. Mit Antidepressiva behandeln Ärzte an Depressionen Erkrankte.
Viel Testosteron im Mutterleib verlängert den Ringfinger bei Säuglingen nachweislich, weil dort besonders viele Rezeptoren sitzen. Bei Frauen spielt Östradiol eine entscheidende Rolle. Es strukturiert das Nervensystem um und bestimmt gewisse Verhaltensbereitschaften (Draufgänger).
Unsere Gene haben bereits Einfluss auf unser Hormonsystem. Stimmungsschwankungen kennen wir alle während des weiblichen Zyklus. Die Hormone bestimmen auch Unterschiede zwischen den männlichen und weiblichen Geschlechtern. Sie spielen eine Rolle beim Stoffwechsel und der Fortpflanzung. Frauen haben ¼ weniger Testosteron als Männer.
Mit all diesen Einflüssen wird auch die Freiheit des Menschen beschnitten und die Intensität, mit der er gegen mögliche innere Feinde zu kämpfen hat. Dazu fällt mir ein Spruch Odins ein, den er in seinem Hohen-Lied seinem Zuhörer zuflüsterte:
„Astar firna scyli engi madr annan aldregi;
opt fa a horscan, er a heimscan ne fa, lostfagrir litir!“
(Laster tadeln soll kein Mann anderen nimmer;
oft fasst den Herrscher, was dem Heimtrottel nicht packt: Lust entfachendes Antlitz!)
(Edda, Havamál: 93)
Bemerkung: Wenn man von der Sprachschönheit einer heiligen Schrift spricht, achte auf die unübertroffene Dichtkunst der Lieder-Edda. Die Wikinger dichteten nicht im römischen Endreim, wo die unbedeutenden Worte gleichlautend enden, sondern im germanischen Stabreim, wo die wichtigsten Worte im Satz gleich anlauten: Astar, Annan, Aldregi! Horscan, Heimscan! Lostfagrir Litir! Das entspricht exakt dem germanischen Akzent mit Betonung der Anfangssilben und dem natürlichen Atemvorgang, wo die gefüllte Lunge die Luft mit einem lauten Ton entweichen lässt und am Wortende leise verstummt. Ganz ideal, wenn die Worte aus dem Mund eines Gottes zum Andächtigen selbst sprechen und dazu noch in den heiligen Runen-Sinnbildern geschrieben sind. Eine perfekte „Heilige Schrift“!
Achtsamkeitsübung: Hormonbalance durch Visualisierung
Setze dich an einen ruhigen Ort und schließe die Augen. Atme tief ein und aus. Stelle dir vor, wie dein Körper von einem warmen, goldenen Licht durchflutet wird. Dieses Licht harmonisiert deine Hormone und bringt sie ins Gleichgewicht. Spüre, wie Stress und negative Gedanken abfließen und positive Energie in dir aufsteigt. Bleibe für 5–10 Minuten in dieser Meditation.
Weiterführende Literatur
„Die Macht der Hormone“ von Dr. med. Ulrich Strunz – Einführung in die Welt der Hormone und ihre Wirkung auf Körper und Geist.
„Das Hormonbuch“ von Dr. Sara Gottfried – Wie Hormone unser Leben beeinflussen und wie wir sie ins Gleichgewicht bringen.
„Neuroplastizität: Das Gehirn, das sich selbst repariert“ von Norman Doidge – Über die Anpassungsfähigkeit des Gehirns.
„Die Edda: Götter- und Heldenlieder der Germanen“ von Karl Simrock – Einblick in die mythologische Dichtkunst der Wikinger.
Wichtige Hinweise zu externer Literatur
Wir freuen uns, Ihnen eine sorgfältig kuratierte Auswahl an weiterführenden Quellen präsentieren zu können, die wir als besonders hilfreich und informativ erachten. Diese Ressourcen bieten Ihnen zusätzliche Einblicke und vertiefende Informationen zu den Themen, die wir auf unserem Blog behandeln.
Unsere Empfehlungen umfassen:
- Fachartikel und wissenschaftliche Studien
- Bücher renommierter Autoren
- Websites von vertrauenswürdigen Institutionen
- Lehrvideos und Online-Kurse
Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keinen Einfluss auf die Inhalte dieser externen Quellen haben. Die dort präsentierten Meinungen und Informationen spiegeln nicht zwangsläufig unsere eigenen Sichtweisen wider. Außerdem übernehmen wir keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Inhalte der verlinkten Quellen.
Wir hoffen, dass Sie von diesen zusätzlichen Ressourcen profitieren und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer weiterführenden Recherche!
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Blog-Team