nach Tierkreiszeichen und Gradabständen
Im Juli 2022 erschien unser Artikel „Astrologische Partnerschafts-Tabelle“ (siehe dort).
Weil die öffentlich erhältlichen Nachschlagewerke jedoch nicht unsere buddhistischen Tierkreis-Namen verwenden, möchten wir unseren Sternenfreunden dieses Tabellenwerk zusätzlich mit den handelsüblichen, eingedeutschten Tierkreis-Namen zur Verfügung stellen.
Die bisherigen buddhistischen Abkürzungen lauteten:
Ra (Ratte), Bu (Büffel), Ti (Tiger), Hs (Hase), Ec (Echse), SL (Schlange), Pf (Pferd), Zi (Ziege), Af (Affe), Hn (Hahn), Hd (Hund), Sw (Schwein).
Die deutschen Tierkreisnamen lauten hierzu:
Wi (Widder), Sti (Stier), Zw (Zwillinge), Kr (Krebs), Lö (Löwe), Ju (Jungfrau), Wg (Waage), Sk (Skorpion), Sc (Schütze), Sb (Steinbock), Wm (Wassermann), Fi (Fische).
Diese zwölf Tierkreiszeichen besetzen den Himmelskreis von 360 Grad mit jeweils 30 Grad pro Zeichen (12 × 30 = 360).
Die Tierkreiszeichen lesen wir linksläufig im Tierkreis – beginnend mit dem ersten Tierkreiszeichen Widder und endend mit dem letzten Tierkreiszeichen Fische.
Jeder halbwegs gebildete Mensch kennt heute das Tierkreiszeichen seiner Geburt.
Jedes Tierkreiszeichen untersteht dem Yin-Yang-Prinzip und wird abwechselnd im Tierkreis mit den Zeichen Plus = Yang (+) und Minus = Yin (-) gekennzeichnet.
Das wird dem männlichen und weiblichen Prinzip gerecht.
Der verstorbene Gynäkologe Jonas aus Prag veröffentlichte eine Studie anhand tausender Geburtsdaten, der zufolge immer ein Knabe geboren wurde, wenn der Mond zur Zeit der Zeugung in einem männlichen, also Yang-Tierkreiszeichen stand.
Wir übernehmen für diese Statistik natürlich keine Gewähr, falls nun eine Dame sich ein Mädchen wünscht und zur Zeit empfängt, wenn der Mond in einem weiblichen Tierkreiszeichen (Yin = Minus) steht und dann doch ein Knabe nach neun Monaten zur Welt kommen sollte.
In unserem Tabellenwerk zeigen wir, dass immerhin alle Menschen gut zueinander passen, deren Tierkreiszeichen derselben Yin-Yang-Zugehörigkeit entsprechen – also Yin zu Yin und Yang zu Yang.
Das erste Tierkreiszeichen ist Yang (+), das zweite Zeichen Yin (-), das dritte Zeichen wieder Yang (+), das vierte Zeichen Yin (-) usw.
Demzufolge vertragen sich:
- Widder mit Waage
- Stier mit Skorpion
- Zwillinge mit Schütze
- Krebs mit Steinbock
- Löwe mit Wassermann
- Jungfrau mit Fische
- Waage mit Widder
- Skorpion mit Stier
- Schütze mit Zwillinge
- Steinbock mit Krebs
- Wassermann mit Löwe
- Fische mit Jungfrau
Astrologische Gradabstände und Partnerschaften
Folgende Tierkreiszeichen passen des Weiteren zueinander, gemessen an den Gradabständen.
Folgende Grade sind zu berücksichtigen:
Ein Orbis (Umkreis) von 0–5 Grad bildet eine Konjunktion.
Jedes Tierkreiszeichen besitzt ein Feld von 30 Grad.
Rückt man von diesem Feld ein weiteres Feld nach vorne oder hinten, so befindet sich dieses andere Feld 30 Grad weiter entfernt.
Das zweite vorder- oder hinterstehende Feld befindet sich in einem Sextil (60 Grad Abstand).
Diese gelten astrologisch als günstige Zeichen, ebenso wie das Trigon (120 Grad Abstand).
Ungünstig gelten Abstände von 90 Grad (Quadratur).
Fragwürdig bleiben normalerweise Abstände von 180 Grad (Opposition), jedoch nicht in Bezug auf Partnerschaften, weil dort dieselbe Yin- oder Yang-Qualität verborgen liegt.
Tabelle I
Partner mit Gradabstand = sehr gut
- Widder: Löwe (120°) und Waage (180°)
- Stier: Jungfrau (120°) und Steinbock (180°)
- Zwillinge: Waage (120°) und Wassermann (180°)
- Krebs: Skorpion (120°) und Fische (180°)
- Löwe: Schütze (120°) und Widder (180°)
- Jungfrau: Steinbock (120°) und Fische (180°)
- Waage: Wassermann (120°) und Zwillinge (180°)
- Skorpion: Fische (120°) und Krebs (180°)
- Schütze: Widder (120°) und Löwe (180°)
- Steinbock: Stier (120°) und Jungfrau (180°)
- Wassermann: Zwillinge (120°) und Waage (180°)
- Fische: Krebs (120°) und Skorpion (180°)
Tabelle II
Partner mit Gradabstand = gut
- Widder: Stier (30°), Zwillinge (60°), Wassermann (60°), Fische (30°)
- Stier: Zwillinge (30°), Krebs (60°), Fische (60°), Widder (30°)
- Zwillinge: Krebs (30°), Löwe (60°), Widder (60°), Stier (30°)
- Krebs: Löwe (30°), Jungfrau (60°), Stier (60°), Zwillinge (30°)
- Löwe: Jungfrau (30°), Waage (60°), Zwillinge (60°), Krebs (30°)
- Jungfrau: Waage (30°), Skorpion (60°), Krebs (60°), Löwe (30°)
- Waage: Skorpion (30°), Schütze (60°), Löwe (60°), Jungfrau (30°)
- Skorpion: Schütze (30°), Steinbock (60°), Jungfrau (60°), Waage (30°)
- Schütze: Steinbock (30°), Wassermann (60°), Waage (60°), Skorpion (30°)
- Steinbock: Wassermann (30°), Fische (60°), Skorpion (60°), Schütze (30°)
- Wassermann: Steinbock (30°), Schütze (60°), Widder (60°), Fische (30°)
- Fische: Widder (30°), Steinbock (60°), Stier (60°), Wassermann (30°)
Alle anderen Zeichen gelten als fragwürdig bis unverträglich.
Buddha selbst wirkte in Indien, und daher verwenden wir in unserer Astrologie die Namen der indischen Götter als Herrscherkräfte der Planeten.
Auch wenden wir die in China auf den gelben Kreis (Mondkreis) gelegten buddhistischen Tierkreiszeichen auf den roten Kreis (Sonnenkreis) an.
Wem die indischen oder griechisch-römischen Götternamen der Planeten missfallen, kann stattdessen die Erzengel der Kirche verwenden, die allerdings ebenfalls auf die Endsilbe „El“ (= Gott) enden.
Der biblische Name für Engel („Elohim“) bezeichnet übrigens auch die Mehrzahl von El (Allah) = Götter.
- Michael = Sonne
- Gabriel = Mond
- Raphael = Merkur
- Uriel / Uriela = Venus
- Jophiel = Mars
- Zadkiel = Jupiter
- Samuel = Saturn
(Alle Angaben sind ohne Gewähr)
Infobox – Weiterführende Literatur
📚 Empfohlene Bücher und Quellen
- Linda Goodman – Sternzeichen und Charakter
- Dane Rudhyar – Astrologie der Persönlichkeit
- Liz Greene – Beziehungen und Horoskope
- Alan Leo – Die Kunst der Astrologie
- Das buddhistische Tierkreis-System Ostasiens
- Carl Gustav Jung – Synchronizität als Prinzip akausaler Zusammenhänge






