Quantenphysik, Bewusstsein und die Welt der Möglichkeiten
Viele unerklärliche Dinge wurden während der höchsten päpstlichen Macht-Epochen als Aberglaube, Heidenschnack und Dämonenwerk bezeichnet und verfolgt. Heute stehen die Wissenschaftler fassungslos vor quanten-physikalischen Tatsachen und wissen nicht, wie sie das dem modernen Menschen zu erklären wagen. Denn es wirkt wie Zauberei, dass subatomare Teilchen in einem Quantenfeld Superpositionen einnehmen.
Das heißt: Sie existieren gleichzeitig an allen Orten – so, als würde man eine Münze in die Luft werfen, die gleichzeitig Kopf und Zahl zeigt. So existiert auch unser Traumleben bereits. Stellen wir uns unseren Lebensweg einmal vor, den wir entlangwandern, bis wir an eine Ypsilon-Gabelung stehen. Nun müssen wir uns entscheiden, den Weg zur Rechten oder zur Linken weiterzugehen.
Unser ganzes Leben lang sind wir gezwungen, Entscheidungen zu treffen. Immer stehen wir vor einer Weggabelung, so als schauten wir in einen mächtigen Baumwipfel voller Äste, von denen wiederum unendlich viele weitere Zweige fortführen. Das alles sind Möglichkeiten einer potentiellen Welt, die in Superposition verharrt, bis sie beobachtet wird und in der Aktualität kollabiert.
Beim Akt der Beobachtung gehen vom Beobachter elektromagnetische Energien aus, die das uns ebenfalls beobachtende Quantenteilchen zur Interaktion veranlassen. In der Welt der Potentiale existieren alle Möglichkeiten weiter – auch jene, die ich nicht aktiviert habe. Täglich wiederholte wissenschaftliche Experimente haben die scheinbar paradoxen Eigenschaften der Quantenmechanik (Quantenverschränkungen, Quantentunnelungen usw.) unwiderlegbar bewiesen.
Das bedeutet, dass unsere Träume, Visionen, Wünsche, Hoffnungen und Ziele bereits im Zustand der Superposition existieren. Sie müssen in dieser Haltung nur noch von unseren Augen „belebt“ werden. Diese unzähligen Möglichkeiten stehen nicht im Widerspruch zum Determinismus, denn sie lassen sich nicht gemeinsam beobachten.
In unserer grobstofflichen Welt würde ein Supercomputer den Verlauf eines Billardspiels vorhersagen können, wenn eine mächtige KI alle Bewegungsabläufe errechnet: Winkel, Energieaufwand, Temperatur, Luftdruck, Positionen, Materialien, Augenmaß usw. Wäre das Universum eine Simulation, könnte dessen Schöpfer alles vorhersehen. Momentan könnte sich der „Baumeister der Welt“, wie sich der Buddha einmal ausdrückte, in unserem Quantenfeld verborgen haben.
Soweit sind wir alle Beobachter unseres eigenen Lebens. Je intensiver ein Mensch seine Vorstellung bekräftigt, desto realistischer nähert sich ihre Verwirklichung. Doch bedenke: Sobald du beobachtest, musst du auch wählen!
Um die Lebenssituation zu verändern, musst du nicht kämpfen, zwingen, nötigen oder verändern, sondern einfach nur die Wunsch-Situation konsistent beobachten, bis sie zur Realität kollabiert. Das Universum reagiert nicht auf das, was der Mensch will oder nicht will, sondern nur auf das, was er beobachtet. Es antwortet auf deine elektromagnetischen Signale.
Doch auch hier sollten wir auf den Wirkungskreis des negativen und positiven Gedankendrucks achten. Ein Quantenphysiker zeigte folgendes Beispiel: Wer ständig seine Geldsorgen beobachtet, verstärkt die Realitätswelle der Geldsorgen. Er sollte daher die Version seines Lebens beobachten, in der Geld fließt – das verstärkt auch diese Welle.
Wähle aus dem Bereich, der schon existiert, und fixiere, welche Beobachtung du realisieren möchtest. Die Welt der Potentiale ist ein unerschöpfliches Magazin, aus dem du schöpfen kannst. Dort schlummert alles in seiner Superposition.
Der Quantenphysiker Feynman erklärte sogar, dass Quantenverschränkungen auch mit unserem Traumleben agieren. Er brachte das Beispiel zweier miteinander verschränkter subatomarer Teilchen: Sie verhalten sich wie zwei in die Luft geworfene Münzen, wobei ein Teilchen immer Kopf zeigt, wenn das andere Zahl anzeigt. Einstein nannte es „spukhafte Fernwirkung“.
Ebenso ist unser aktuelles Leben mit unserem Traumleben verschränkt. Alle real erlebten Erfahrungen beeinflussen sofort auch den Zustand des Traumlebens im Quantenfeld – und umgekehrt verändert jede bewusste Verbindung, die im Traumleben eingegangen wird, sofort die Wahrscheinlichkeit im aktuellen Leben. Man frage immer die Person der Traumversion, wie sie sich in der aktuellen Situation verhalten würde.
Nach längerer und ernsthafter Übung wird sich eine alsbaldige Synchronität manifestieren. Menschen werden plötzlich wie ferngesteuert helfen, das gewünschte Ziel zu verwirklichen. Wissenschaftlich nennt man diesen Zustand „Kollaps der Wellenfunktion“.
Das heißt: Auch die Traumwelt besteht aus einer Welle der Möglichkeiten, die mit dem aktuellen Leben verschränkt ist. Jedes Mal, wenn man bewusst an sein Traumleben denkt, misst und beobachtet man diese Welle – und verändert sie damit. Diese Verschränkung funktioniert in beide Richtungen.
Wer sein aktuelles Leben mit Dankbarkeit und Positivität füllt, empfängt die Signale des verschränkten Traumlebens. Mit dem Erstarken der Wahrscheinlichkeitswellen werden sie immer realer. Sobald zwei Systeme miteinander verschränkt sind, ist die Information zwischen ihnen augenblicklich verfügbar.
Das geschieht auch bei intensiven Diesseits-Jenseits-Kontakten zwischen Verstorbenen und ihren noch lebenden Angehörigen. In der Quantenwelt sind Traumwelt und aktuelle Welt gleichsam real – sie existieren lediglich in verschiedenen Zuständen der Wahrscheinlichkeit.
Mit anderen Worten: Auch heidnische Zauberformeln und Zaubergesänge sind kein Aberglauben, sondern quantenmechanische Arbeitsweisen. Lassen wir uns diesen wertvollen Schatz nicht wieder von kirchlichen oder staatlichen Institutionen entreißen.
(euer Clever Fox)
Leserfrage
Welche Möglichkeit deines Lebens würdest du bewusst „beobachten“, wenn du dich heute für eine neue Realität entscheiden müsstest?
Weiterführende Literaturtipps
Richard P. Feynman: QED – Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie
Carlo Rovelli: Die Ordnung der Zeit
David Bohm: Wholeness and the Implicate Order
Stanislav Grof: Psychologie der Zukunft
Ervin László: Das Akasha-Feld
Allgemeine Anmerkung zu unseren Literaturtipps
Unsere Literaturhinweise sollen den Leserinnen und Lesern eine Orientierung bieten und unterschiedliche Blickwinkel auf die behandelten Themen ermöglichen. Dazu zählen sowohl klassische wissenschaftliche Werke als auch kulturhistorische, spirituelle oder interpretative Texte.
Nicht jede empfohlene Quelle entspricht dem aktuellen Stand der Forschung. Einige Titel bieten vielmehr alternative Sichtweisen, mythologische Deutungen oder persönliche Interpretationen der jeweiligen Autoren. Wir laden unsere Leser bewusst dazu ein, sich eigenständig ein Bild zu machen, kritisch zu vergleichen und bei Interesse auch auf wissenschaftlich gesicherte Fachliteratur zurückzugreifen.
Die Auswahl der Literatur soll daher als Anregung verstanden werden, nicht als abschließender Maßstab. Wir empfehlen, verschiedene Quellen heranzuziehen, Fragen zu stellen und das eigene Verständnis kontinuierlich zu erweitern.
⚠️ Hinweis für Leser:
Dieser Artikel enthält spirituelle, weltanschauliche und metaphysische Interpretationen naturwissenschaftlicher Begriffe. Er erhebt keinen Anspruch auf medizinische, psychologische oder physikalische Verbindlichkeit. Die Inhalte dienen der persönlichen Reflexion, Inspiration und philosophischen Auseinandersetzung. Leser werden eingeladen, kritisch zu denken und zwischen symbolischer Deutung und empirischer Wissenschaft zu unterscheiden.


