König Ludwig II., Neuschwanstein und das verborgene Wissen zwischen Technik, Mythos und Energie
Im Jahre 1880 sprengte der Bayerische König Ludwig II achte Meter massiven Fels aus dem Gipfel des Pollert-Berges. Während die Menschen noch mit Droschken unter Gaslaternen kutschierten, errichtete der König aus seiner eigenen Schatulle und Privatkredite dort den ersten Wolkenkratzer der Welt. Ein gigantisches Gerüst aus Eisen und Stahl, dessen Träger und Streben aus Stahl genietet und verschraubt wurden und in unverständliche geometrische Formen sich erstreckten. Auch das Dach wurde aus ultra massivem Eisenkonstrukt errichtet. Nach außen mit Ziegeln zu einem mittelalterlichen Schloss getarnt. Innerlich ergab es aber einen Faradischen Käfig.
Neuschwanstein nannte er dieses Wunderwerk, in welchem Siemens-Arbeiter Aufzüge und ein kleines Kraftwerk bauten. In den Wänden zogen sich weite Strecken Kupferkabel und überall in den vielen Räumlichkeiten konnte man auf Knopfdruck elektrisches Licht bekommen. Sein Personal konnte der König über eine Sprechfunk-Anlage erreichen. Die Küche war ein Labor der Thermo-Dynamik, wo die Abwärme durch Rohre abgeleitet wurde und das ganze Schloss mit einer Temperatur von gleichmäßigen 21 Grad erwärmte. Alle Stockwerke wurden mit fließendem Warm-Kalt-Wasser-Versorgung versehen. Toiletten wurden mit Wasserspülung ausgestattet (WC).
Durch Wagners Oper angeregt, wurde im Schloss eine künstliche Tropfstein-Höhle errichtet und eine Grotte mit einem künstlichen See, worauf goldene Schwanenboote glitten. 24 durch Dampfmaschinen angetriebene Dynamos erzeugten dort ein farbiges Licht, welches in rot, blau, gelb, grün gewechselt werden konnte. Stundenlang ließ sich der König dort über dem Wasser (guter elektrischer Leiter) anstrahlen. So konnte er die Frequenzen des Lichts und ihre Wirkung auf die Psyche testen. Eine elektrische Apparatur im See erzeugte künstliche Wellen. Der König war fasziniert von der Resonanz dieser Schwingungen.
Die Wirkung des Schalls in Wagners Oper versetzte die Körper in heilsamer Vibration. In Neuschwanstein wurde der Sängersaal mit perfekter Akustik errichtet, ohne dass je darin musiziert wurde. Er diente dem König als Resonator. Er errichtete in München daher die „Polytechnische Schule“ (T.U.) und sprach dort lieber mit Technikern als mit Fürsten und Politikern. König Ludwig förderte die chemische Industrie und wollte aus dem Agrarstaat Bayern einen Hochtechnik-Staat machen. Er hasste Kriege und zog sich 1885 in seine Techno-Zentrale zurück.
Die Bauern schauten ängstlich auf den hohen Turm, aus dem nachts blaue Blitze zückten und durch dessen Gemäuer dumpfe Maschinen summten. Im Winter sahen sie ihren König in einem großen Schlitten durch die Nacht fahren, Batterien beladen, mit einem riesigen Scheinwerfer ausgestattet. Der aufgewirbelte Schnee stieb glitzernd in die Luft. Was Wunder, dass sie ihn flüsternd den Geisterkönig nannten.
Am unheimlichsten war der Thronsaal selber: überall Mosaik und wunderschöne Gemälde zwischen den geschnitzten Balken und Vertäfelungen. An den Wänden mit den vielen Fenster-Erkern zogen sich niedrige Bänke entlang und die Wände waren mit Goldfolien (gute Leiter elektrischer Strahlen) ausgelegt. Dort, wo man einen Thron vermutet hätte, hing ein riesiger quadratischer Metall-Kronleuchter aus Kupfer und Glas mit drei inneren Ringen an der Decke. Senkrecht darunter befand sich ein dunkler Kreis.
Es wird vermutet, dass vom Kronleuchter ein Impuls durch das gesamte Stahlgerüst des Schlosses führte. War der Thronsaal der Kondensator mit den Goldfolien, die Form der Apsis ein Parabol-Spiegel? Das Personal berichtete, dass der König sich dort nachts immer alleine aufgehalten hätte. Die Bauern liebten und fürchteten ihren Geisterkönig, der so oft mit sich Selbstgespräche führte. Sie kannten noch kein Telefon, wie es sie im Schloss gab.
1886 lernte der träumende König die Macht der Banken kennen: sie forderten ihre Kredite zurück, obwohl das Königshaus der Wittelsbacher über genug Kapital verfügte, das als Sicherheit ausgereicht hätte. Damit wurden die Pläne des Königs zerstört, der ein noch vollkommeneres zweites Schloss (Falkenstein) errichten wollte. Dieser Kristallpalast, ganz aus Eisen und Glas, sollte als Gegenpol auf dem Alpengipfel stehen.
Die Historiker sind sich einig, dass Ludwigs Onkel Leopold Gutachter bestochen hat, dem König Geisteskrankheit zu bescheinigen zwecks Entmündigung. Ohne Ludwig zu untersuchen, stellte der Gutachter des Königs Unzurechnungsfähigkeit und Verschwendung fest. Am 10.7.1886 wurde der Geisterkönig per Gerichtsbeschluss festgenommen und auf den Schlossberg gebracht. Drei Tage später trieb seine Leiche tot im Starnberger See.
Schon sechs Wochen nach des Königs Tod öffnete der Staat Bayern Schloss Neuschwanstein als Touristenattraktion gegen normalen Eintrittspreis. Reichskanzler Hitler war ein glühender Verehrer von König Ludwig II. und machte 1940 Schloss Neuschwanstein zum Zentrum seiner Ahnenerbe-Forscher-Gruppe. Sie durchsuchten die ganze Schlosskonstruktion und stießen auf das Fundament im Hauptturm zu einem dort geplanten 90 m hohen Äther-Funkturm ähnlich dem Eiffelturm.
Die Kemenaten im Schloss dienten zu diesen Antennen-Konstrukten wohl als Generatoren und Kondensatoren!? Jedenfalls konnte ohne diesen Turm die im Schloss erzeugte Energie nicht entladen werden. Dieses Antennengerüst sollte vermutlich ein Ersatz für Falkenstein werden. Der Zweite Weltkrieg verhinderte weitere Forschungen durch das Ahnenerbe. Die NS-Unterlagen kamen unter US-Verschluss.
Das Eisenskelett von Neuschwanstein gleicht einer modernen Radarstation. 1990 entdeckten Restaurateure in den Schloss-Zwischenwänden Kupferleitungen, die ins Leere führten, was an Tesla-Kupferspulen erinnert. Ferner Isolationsschichten aus Glimmer und Glas. Der Schlossfels besteht aus Wetterstein-Kalk und wird durch tektonische Störungen durchzogen, wo Wasser unter hohem Druck fließt (Rezzo-Elektrizität).
Neuschwanstein steht somit auf einer geologischen Batterie. Das Wasser unter dem Pöllertberg und das innere fallende Wasser erzeugen die guten negativen Ionen und eine messbare elektrische Ladung. Neuschwanstein saugt diese Energie auf, das Stahlskelett verteilt dann diese Energie, die sich durch den nicht vollendeten Hauptturm aufstaut.
In des Königs Tagebüchern fand man sein besonderes Interesse am Mond und den Gralsmythos. Ludwig beauftragte sogar 1885 einen Ingenieur zum Bau eines Flugwagens, ein V-förmiger Ballonkorb, der an einem Seil in der Halle hängen sollte. Er kompensierte alle klassischen Elemente in seinem Traumschloss. Der König war sich seiner Genialität voll bewusst, denn er bezeichnete sich selber als „ewiges Rätsel!“
Leserfrage
War König Ludwig II. ein weltfremder Träumer – oder ein visionärer Technologe, dessen Zeitgenossen ihn nicht verstehen konnten?
Literaturtipps
Desmond Chapman-Huston – Ludwig II. von Bayern
Rainer M. Köppl – Neuschwanstein entschlüsselt
Peter Moser – Der Märchenkönig
Nikola Tesla – Meine Erfindungen
Wolfram von Eschenbach – Parzival
Allgemeine Anmerkung zu unseren Literaturtipps
Unsere Literaturhinweise sollen den Leserinnen und Lesern eine Orientierung bieten und unterschiedliche Blickwinkel auf die behandelten Themen ermöglichen. Dazu zählen sowohl klassische wissenschaftliche Werke als auch kulturhistorische, spirituelle oder interpretative Texte.
Nicht jede empfohlene Quelle entspricht dem aktuellen Stand der Forschung. Einige Titel bieten vielmehr alternative Sichtweisen, mythologische Deutungen oder persönliche Interpretationen der jeweiligen Autoren. Wir laden unsere Leser bewusst dazu ein, sich eigenständig ein Bild zu machen, kritisch zu vergleichen und bei Interesse auch auf wissenschaftlich gesicherte Fachliteratur zurückzugreifen.
Die Auswahl der Literatur soll daher als Anregung verstanden werden, nicht als abschließender Maßstab. Wir empfehlen, verschiedene Quellen heranzuziehen, Fragen zu stellen und das eigene Verständnis kontinuierlich zu erweitern.


