Zwischen Quantenfeldern und alten Schöpfungsmythen
Die Festigkeit der Materie ist eine reine Illusion, ein Blendwerk, eine Täuschung, wenn wir auf die Atome schauen (die sich aus noch kleineren Teilchen zusammensetzen), als Bausteine der Materie. Zwischen Atomkern und Atom-Mantel (Elektronenkreis) befindet sich ein absolut leerer Raum, so als läge ein Atomkern in Größe einer Kirsche, wie ein Fußball auf dem Mittelpunkt eines Fußball-Stadiums und die Elektronen (Atommantel) säßen wie Zuschauer auf den Stadium-Bänken. So bestehen die winzigen Atome zu 99% aus leerem Raum und die gesamte Materie im Universum komprimiert, gleicht wiederum einer Kirsche inmitten unseres Fußballfeldes.
Das kleinste Teilchen im Baukasten der Materie ist ein Licht-Atom (Photon). Wissenschaftler gelang etwas völlig Undenkbares, nämlich die Spaltung solch eines Photon, indem sie es sich an seiner vollständigen Ausbreitung hinderten. Dazu denken wir uns einen Spiegel als Hilfsmittel, den man kurze Zeit einschalten und ausschalten kann. Ein Photon breitet sich nicht wie ein Geschoss (Lichtpunkt) aus, sondern wie eine Wasserwelle im Raume. Hierbei befindet sich das Licht-Atom innerhalb dieser „Wasserwelle“ im Zustande der Wahrscheinlichkeit. Fliegt diese Welle durch den Spiegel/Verschluss, befindet sich ein Teil davon vor diesem und ein Teil hinter diesem. So etwa funktioniert die Teilchen-Teilung. Wenn man genau im rechten Moment den „Spiegel“ umschaltet, müsste eine Lichthälfte den „Verschluss“ passiert haben. Der Zustand des Photons regt ein elektromagnetisches Feld an und gehorcht mathematischen Regeln.
Aber das wissenschaftliche Experiment erzeugte keine „verstümmelten“ Photon–Zustände! Jedes Photon regt sein Photon-Feld an, so wie ein Elektron sein Elektronfeld anregt. In der Quantenmechanik lässt sich so ein Feld durch Schwingungs-Entnahme liquidieren. Solche Felder können nie vollkommen stillstehen (Rest Aktivität). Photons bewegen sich durch ihre Felder, die empfindlich auf Veränderungen sind. Quantenteilchen sind Wellen von Information! Die Wissenschaftler erzeugten mit ihrem Experiment „Photonen–Schnitt“ die Vakuums-Fluktuation selbst. Die Energie des Photons verteilte sich neu über das gesamte Photonenfeld, wodurch eine gewaltige Überlagerung neuer Zustände stattfand. In diesem Schwarm entstand ein neues Teilchen im Photonenfeld. Das Ergebnis des Schnitts war ein Zustand der Superposition! Ein solcher Zustand besitzt immer mehrere Möglichkeiten gleichzeitig!
Erst eine wissenschaftliche vorgenommene Messung bringt wieder einen konkreten Zustand hervor. In unserem Falle existiert das System nach dem Schnitt nicht in einem einzigen Zustand mit bestimmter Anzahl von Photon, sondern eine Überlagerung an Zustände mit unterschiedlicher Photon-Zahlen. Einige dieser Zustände enthalten wenige Photons, andere wiederum so viele, deren Reihen sich mathematisch unendlich fortsetzen. Man verglich dieses mit der Zerlegung eines Musikstückes, wo ei n einzelner Ton sich als Überlagerung vieler Frequenzen beschreiben lässt. Die Information des einzelnen Photon–Schnitts, verbreitete sich über das ganze Photon-Feld.
Eine weitere quantenphysikalische Kuriosität. In unserer grobstofflichen Materie bleibt die Summe einer Verkleinerung in Relation zum Urzustand gleich. Zerschneidet man einen Stein, ergeben die beiden abgetrennten Hälften dieselbe Summe wie der ungeteilte Stein zuvor ergab. Im Photonenfeld hingegen verschwand der ursprüngliche Zustand des Photonenfeldes und hinterließ eine hochgradige Überlagerung, die sich über das ganze System erstreckte. So als würde man beim Zersägen eines Steines, aus allen Seiten von neu auftauchenden Steinen umgeben! Aber Photonen sind nur Anregung des elektromagnetischen Feldes, Unser Universum besteht aus viele solchen quantenmechanischen Feldern: Elektro-Felder, Magnet-felder, Quarks-Felder, Hyggs-Felder… und jedes Teilchen besteht als Anregung seines zugrunde liegenden Feldes.
Sollten sich bei ihnen selbige Ergebnisse einstellen, wie im besagten Photon-Spaltungs-Experiment, könnten Wissenschaftler ein neues Universum erschaffen! Alle alten, vorchristlichen Überlieferungen künden von einer oder mehrere, prähistorisch höhere Zivilisationen, die unser Universum erschaffen hatten und damit auch uns heutige Menschen. Werden WIR nun Schöpfer eines uns nachfolgenden Universums?
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Wissenschaft und Spekulation
Die moderne Quantenphysik eröffnet faszinierende Denkmodelle über die Natur von Materie, Licht und Raum. Allerdings bewegen sich Aussagen über die Erschaffung neuer Universen derzeit überwiegend im Bereich theoretischer Überlegungen und philosophischer Spekulation. Sie sind bislang nicht experimentell bestätigt.
Gerade an dieser Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Mythologie und Spiritualität entstehen Fragen, die seit Jahrtausenden die Menschheit begleiten: Was ist Wirklichkeit? Woher stammt das Universum? Und welche Rolle spielt das Bewusstsein darin?
Literaturtipps
• Carlo Rovelli: Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint
• Brian Greene: Der Stoff, aus dem der Kosmos ist
• Michio Kaku: Im Paralleluniversum
• Werner Heisenberg: Physik und Philosophie
• Sean Carroll: Was ist die Welt und wenn ja, wie viele?
• Matthieu Ricard / Trinh Xuan Thuan: Die Unendlichkeit in der Hand









