Ein Zeichen

Bodhi Svaha! Sadhu!

Eine persönliche Begegnung mit Trauer, inneren Zeichen und der Frage, ob Verstorbene weiterhin unter uns verweilen

Tagsüber trinke ich gerne süßblonden Ceylontee „Broken Orange“ und erst am späten Abend genieße ich einen norddeutschen „steifen Grog“ als guten Nacht-Hüpfer. Und ich fand so einen wirklich gesunden, tiefen Schlaf.

Kurz nach Christi Himmelfahrt war das, als mich ein so lautes Katzen-Miauen aufschreckte, dass es direkt aus dem Wohnzimmer zu kommen schien, wo unser alter Kater Shiva drei Tage nach Frauchens Tod mit ähnlichem Laut verstarb.

Das ganze Haus hätte es hören müssen – in der nächtlichen Stille um zwei Uhr!

Ich spähte in den Hof, der zu unserem Garten führt, konnte aber keine Katze sehen. Beim Nachschauen in allen hell beleuchteten Räumen kam mir der Gedanke, vielleicht fremde Geister mit meinen esoterischen Rezitationen angelockt zu haben. Hatte ich damit vielleicht doch etwas übertrieben?

Schlagartig fiel es mir ein!

Am Abend hatte ich beinahe nebenbei zu meiner verstorbenen Frau gesagt:

„Könntest du mir nicht noch einmal ein Zeichen deiner Existenz geben, damit ich mir ganz sicher bin?“

Mit der Hand schlug ich mich selber an die Stirn und wunderte mich, dass ich diesen Katzenruf nicht sofort als Zeichen dafür erkannte, dass Frauchen und ihr Stubentiger ihre Anwesenheit bekundeten.

Man sollte immer auf Zeichen achten, wie unser Artikel über Carl Gustav Jung es schon beschrieb
(siehe Bericht Mai 2026: „Tiefenpsychologe Jung“).

Bei meinem jüngsten Jenseitskontakt fragte ich meine treue Frau, was ich ihr sonst noch Angenehmes senden könne – außer den Teilen meiner Qi-Gong-Energie.

Auch ihre Antwort überraschte mich:

„Räume nur die Wohnung auf!“

Damit hatte ich schon am nächsten Tag sogleich angefangen.

Mag sein, dass jemand denkt, ich schöpfe diese Informationen nur aus meinem Unterbewusstsein, wo die Erinnerungen an frühere Aufenthaltsorte unserer Seele gespeichert seien.

Das glaube ich jedoch nicht.

Denn wenn die Gedanken meiner ärztlich für „tot“ erklärten Frau so laut in meinem Kopf sprechen konnten – warum dann später nicht mehr, wenn die Verstorbenen doch weiterhin unter uns Diesseitigen leben?

Wie dem auch sei – viele so erhaltene Informationen konnte ich abendlich weiterhin empfangen, von denen andere „Medien“ bisher noch nicht berichteten.

Meine Frau beantwortete meine Fragen immer sachlich:

„Warum sollte ich dir nicht verzeihen? Hatte ich nicht oft auch dein Herz zum Weinen gebracht?“

„Warum sollte ich dich nicht zum Qi-Gong-Treffen begleitet haben? Waren wir verheiratet jemals alleine ausgegangen? Selbst zu den Klassentreffen kamen wir zu zweit!“

Beim weiteren Aufräumen unserer Wohnung fand ich unter meinen Papierstapeln auch einen handgeschriebenen Brief meiner Frau, den sie mir einmal geschrieben hatte, als unser Haussegen über gegenseitige Meinungen kurz unterbrochen war.

Ich brach in einer Flut von Tränen aus, denn er war wie ein Abschied geschrieben – als ob sie ihren Tod vorausgeahnt hätte.

Ich weiß nicht, ob sie ein Zitat niederschrieb oder aus ihrer reinsten Seelentiefe sprach:


Nur für Dich

„Ich wünsche Dir Liebe und Kraft, um Deinen Weg zu gehen.
Ich wünsche Dir Zeit und Licht, für alles was Du liebst.
Ich wünsche Dir Gedanken und Träume, um Deine Seele zu stärken.
Ich wünsche Dir die Sonne und den Mond für all das, an was Du glaubst!“


Dieser Brief machte mich zum endgültigen Frauenrechtler – jedoch nicht à la den „Grünroten“, welche „Emanzen“ vermännlichen und Männer verweiblichen, sondern jener Frauen, die ein Jahrtausend lang als Hexen ermordet wurden wegen ihrer feinen, hellseherischen Seelen.

Infobox – Weiterführende Literatur

Empfohlene Literatur zu Seele, Zeichen und Tiefenpsychologie

  • Erinnerungen, Träume, Gedanken
  • Das Tibetische Buch vom Leben und Sterben
  • Synchronizität
  • Das Buch der Medien
  • Literatur über Qi-Gong, Jenseitserfahrungen und spirituelle Symbolik

schon gelesen?

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