Mach Dich um mir nur keine Sorgen!
Wir haben die Kunst der telepathischen Verständigung im Zustand meditativer Entrückung entdeckt.
Und so sprach meine geliebte Seele, jenseits der Sinnes-Gardinen:
„Da, wo ich bin, sind alle glücklich, weil Jeder sein Glück mit alle teilt.“
„Warum?“
so fragte ich:
„Fühlst Du dich bei mir denn wohl, an diesem Ort der minder schön wie der Deinige ist?“
Sie gab zur Antwort:
„In deiner Welt ist die Materie verdichteter Geist, geballtes Licht!
In meiner Welt ist alles im Schwebezustand und immer so, wie man es sich so grade wünscht.
Glaubst Du denn, dass der Menschen Wunsch unbegrenzt wäre?
Hast Du etwa vergessen, dass es kein Du und Ich mehr gibt, seit wir Subjekt und Objekt überwanden?
Mach Dir bewusst, dass Du im Herzen bereits Glück genießest!
Ich wusste es schon, seit über mich Trillionen Sonnen scheinen und Du nun nach diesen, meinen Hinweis!
So wächst nun unser Bewusstsein und ehrlich: es wächst auch das Bewusstsein Vieler, die wir im Geist berühren.
Wenn dem Menschen das Alter seine Sinnesorgane schwächt, öffnen es sein inneres Auge, sofern er es sich bewahren konnte!“
An diesem heutigen Abend freute ich mich schon auf nächsten Sonntag!
Infobox: Trost jenseits der Sinnes-Gardinen
Dieser Sonntagstext beschreibt eine innere Zwiesprache mit einer geliebten verstorbenen Seele. Im Mittelpunkt steht nicht Angst, sondern Beruhigung: „Mach Dich um mir nur keine Sorgen.“
Die jenseitige Welt erscheint hier als Raum des geteilten Glücks, während die irdische Welt als verdichteter Geist und geballtes Licht gedeutet wird. Aus Trauer wird ein stilles Gespräch über Bewusstsein, Glück, Alter, inneres Sehen und die Aufhebung von „Du“ und „Ich“.
Buddhistischer Gedanke:
Wo die Trennung zwischen Subjekt und Objekt schwächer wird, kann sich das Herz für Verbundenheit öffnen. Nicht Besitz, nicht Festhalten, sondern geteiltes Glück und Mitgefühl werden zum Zeichen einer tieferen Wirklichkeit.
Hinweis für Leser:
Innere Gespräche, Erinnerungsbilder oder empfundene Nähe zu Verstorbenen können in der Trauer Trost spenden. Wenn solche Erfahrungen Angst machen, Schlaf und Alltag stark belasten oder Verzweiflung auslösen, kann ein Gespräch mit einer vertrauten Person, Trauerbegleitung, Seelsorge oder therapeutischer Hilfe entlastend wirken.
Literaturtipps zur weiterführenden Lektüre
1. Literatur über Trauer und innere Zwiesprache
Für Menschen, die nach dem Tod eines geliebten Partners weiterhin Nähe, Zeichen oder innere Gespräche erleben.
2. Bücher über Meditation und Bewusstsein
Zur Vertiefung von innerer Stille, Wahrnehmung, Subjekt-Objekt-Erfahrung und geistiger Sammlung.
3. Buddhistische Texte über Mitgefühl und Verbundenheit
Zur Betrachtung von Nicht-Anhaften, Vergänglichkeit, Geistesschulung und geteiltem Glück.
4. Das Dhammapada
Eine klassische Sammlung buddhistischer Verse über Geist, Leid, Achtsamkeit, Weisheit und Befreiung.
5. Literatur über Nahtoderfahrungen und Jenseitsberichte
Für Leser, die sich mit Licht-Erfahrungen, Begegnungen, Trostbildern und veränderten Bewusstseinszuständen beschäftigen möchten.
6. Achtsamkeit im Alter
Zur Frage, wie sich äußere Sinneswahrnehmung, inneres Sehen, Erinnerung und spirituelle Reife im Alter verändern können.
7. C. G. Jung: „Erinnerungen, Träume, Gedanken“
Zur Beschäftigung mit inneren Bildern, Symbolen, Seelenstimmen und tiefenpsychologischer Deutung.
8. Biografiearbeit und Lebensrückblick
Zur achtsamen Betrachtung gemeinsamer Wege, verlorener Nähe, Dankbarkeit und bleibender innerer Verbindung.






