Ura-Linda-Chronik als Friesenbibel

Bodhi Svaha! Sadhu!

Alte Schrift, friesische Überlieferung und das Rad als Zeichen der Zeit

Im Jahre 1867 empfing der Schiffbauer Cornelius over den Linden in Den Helder von seiner friesischen Tante Aafje die Handschrift „Oera-Linda“, die sie von ihrer Tante aus Enkhuizen abgeschrieben hatte.

Das wurde von Generation zu Generation abgeschrieben und weiter im Familienbesitz vererbt.

Laut dieser Chronik würde die Familie einem alten friesischen Adel entstammen. Das Buch war in der altfriesischen Sprache verfasst und in einer eigenen, unbekannten Schrift aufgezeichnet.

Auf Seite 46-47 konnte der Schlüssel zur Dechiffrierung der alten friesischen Buchstaben entnommen werden.

Laut Chronik wurde das Buch 500 vor Christi der Adelsfamilie „over den Linden“ wie folgt übergeben:

„Okke, mein Sohn, diese Bücher musst du mit Leib und Leben und Seele wahren! Sie umfassen die Geschichte unseres ganzen Volkes und unserer Ahnen. Vergangenen Jahres habe ich sie aus der Flut gerettet, mit Dir und deiner Mutter. Aber sie waren nass geworden, dadurch fingen sie nachher an zu verderben. Um sie nicht zu verlieren, habe ich sie auf ausländischen Papier abgeschrieben.“

Wir sollten wissen, dass die Niederlande größten Teils unter dem Meeres-Spiegel liegt und nur von den Dämmen und Deichen geschützt wurde.

8000 vor Christi verband noch Britannien und Deutschland das große Doggerland als Verbindungsbrücke und wurde durch einen gewaltigen skandinavischen Erdrutsch mit einem Tsunami ausgelöscht.

Die heutigen friesischen Inseln sind noch als Berge des alten Doggerlands zurückgeblieben. Friesland war in grauer Vorzeit also wirklich sehr groß gewesen. Spätere Sturmfluten zerkleinerten alle Nordsee-Inseln zu ihrem heutigen Aussehen.

Die Ura-Linda-Chronik beginnt mit den Jahren 2000 bis 50 vor Christi und lobt die dortige überaus fortschrittliche weiße Zivilisation, die sich von Friesland über das ganze Abendland ausdehnte.

Diese Zivilisation sei schrittweise von Römern und Griechen erobert worden. Finnen und Magyaren wurden ebenso genannt, bis zu den Galliern und Phöniziern.

Das letzte Original-Manuskript des Oera-Linda-Book wird im Archiv von Tresoar in Leeuwarden / Friesland, aufbewahrt und enthält viele Sagen über die Friesen.

Diese legenden hatten Ähnlichkeiten mit den indischen Legenden, was wohl auf die indogermanischen Volksstämme rückführbar ist.

In Indien:

„I THA BERGA HWANA SE DEL STRAME SIND ALSA HACH THET SE TO THA HIMEL LAJA. THERUMBI WART ET BERCHTA HIMEL-LAIA BERCHTA HETEN.“

„Da Berge sind beisammen so hoch das sie zum Himmel gleiten. Darum werden sie „Berg Himmel leiten“ Berge heißen.“

Eine Friesenbibel ist für die herrschende Kirche eine so große Konkurrenz, dass sie die Echtheit der Chronik mit der ganzen Fülle ihrer Macht und Möglichkeiten bestreit.

Das hatte sie auch mit der Geschichte Trojas aus dem Jahre 800 vor Christi ebenso getan, bis die Archäologen ihre Beweise vorlegten.

Pro und Kontra muss immer nach dem Grundsatz:

„Wem nützt es? Wem schädigt es?“

abgewogen werden.

Große Aufmerksam richtete sich auf die einzigartige friesische Schrift und Ziffern.

Sie alle sind von einem 6 -Speichen- Wagenrad abgeleitet.

Das Radsymbol ist ein heiliges Zeichen der Indogermanen (heute noch der Hindus und Buddhisten). Die Nordländer verwendeten es seit der Bronzezeit.

Ein Wortspiel der Chronik verwendet es in RUN-SKRIFT als „rennende Schrift“ (Schreibschrift).

Die Chronik unterastreicht die Bedeutung des Rades und seiner Bewegung (Zeit):

„HWAT HIR BOPPA STAT; SIND THI TEKNA VON JOL!“

„Was hier oben steht, sind die Zeichen von Jol!“

In der isländischen Bibel „EDDA“ wird der Göttervater Odin „Jolnir“ genannt (Grimnismal), was „Julmann“ heißt, also Weihnachtsmann.

„THAT IS THAT FORNE SINNEBILD WRALDAS“

„Das ist das frühe Sinnbild Weraldas.“

„AK VON T ANFANG JEFTHA T BIJIN WERUT TID KEM!“

„Auch von T Anfang oder T Beginn woraus Zeit kam!“

„THAT IS THEME KRODER, THER EVG MITH THAT JOL MOT OMMEHLAPE:“

„Das ist der Kröder, der ewig mit dem Jol muss umlaufen!“

Die Chrokik-Forscher weisen darauf hin, das WRALDA (Orotalt) in dem eddischen Anfangssatz der Völuspa (Edda) so lautet:

„Ar var alda“

„Urzeit war“.

Der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtet 50 nach Christi vom einem Tempel (Tanfanna) der Maser, den sie in Friesland zerstörten.

Dieses Heiligtum beherbergte wohl einen heiligen Weltbaum in Form, des im Text ein gefügten „T“ (späterer Thor-Hammer).

Der Gewittergott Thor wurde auch „Wagen-Thor“ genannt und eins südschwedische, bronzezeitliche Felsritzung zeigt ihn mit einem Wagenrad.

Laut Chronik hat die Göttin Freya die großen Druckbuchstaben gemacht:

„THANA HETH FRYA TAT STANDSKRIFT MAKAD THAT HIJA BRUKTE TO HIJA TEX.“

„Das sie brauchte für ihren Text!“

„THA FASTA ERE MODER WERE HETH HJU R THAT RUN JEFHA HLAPANDE SKRIFT VON MAKAD!“

„Da Ehren-Mutter war, hat sie die Renn- oder laufende Schrift = Schreibschrift gemacht.“

„THER WITKENING. THAST IS SEKENING. GOD FREJATH THENE ALDA.“

„Der Weißkönig, das ist Seekönig, Gott Freyr, der Alte.“

„HETH THER AS UNDERGANG TELNOMAR FON MAKAD FAR STAND AND RUNSKRIFT BEDE.“

„Hat davon die untenstehenden Zahlzeichen gemacht für Standschrift und Runenschrift beide.“

Bekanntlich haben die Araber unsere sogenannten arabischen Ziffern von den Indern, samt der Null über die Seidenstraßenverkehr übernommen.

Und diese zahlen beginnen mit dem Rad als Sonnenrad und Zahlwert Null.

Null heißt auf sankrit: Sunya (Sonne):

1 = eka,
2 = dvi,
3 = tri,
4 = chatur,
5 = panch,
6 = sas,
7 = sapta,
8 = aschta,
9 = nava.

Die Griechen nannten alle Völker fremder Zungen „Barbaren/ Berber“ und hielten sie für Wilde.

Die heutigen Berber nannten sich „Imazi-gehen“ (Freies Volk).

Im 11.-14. Jahrhundert herrschten sie über Spanien und errichteten im Wandalen-Land Andalusien die herrliche Alhambra in deren Wänden sie die sogenannten arabischen Ziffern in ihrer ältesten Abbildung verewigten.

Und diese ältesten Ziffern waren nach dem Radsystem der Ura-Linda-Chronik gebildet.

(Lest hierzu unsere Artikel: „germanische Symbole“ vom: Febr. 24, und „Brahma-Ziffern“ vom: Dez. 23).

Die Araber hatten über den Seidenhandel schon von den Chinesen um 800 n. Chr. eine perfekte Papierherstellung gelernt, wie sie die Papierfabrik „van Geldern“ in Maastricht noch nicht qualitativ herzustellen vermochte.

Soweit zur Papierqualität der Ura-Linda-Chronik aus „ausländischen Papier“.

Das Wunder dieser Buchfindung hat es schon beim Fund der isländischen „Edden“ im 16. Jahrhundert gegeben.

Ebenso Tacitus Germanenbericht, der sich nur in einer einzigen Handschrift 1455 n. Chr. in Herfort erhalten konnte.

Alles wahre Wunder, weil ja Ludwig der Fromme (778-840), alle durch die Kirche eingesammelten Heidenschriften, öffentlich auf dem Marktplatz verbrennen ließ.

Die Runenschrift war in ganz Mittel und Nord-Europa verbreitet gewesen und auch in Irland stehen noch heute Gedenksteine mit der altgälischer Ogham-Schrift.

(Siehe unser Artikel vom: Jan. 2025.)

Rahula.

Infobox: Die Oera-Linda-Chronik zwischen Überlieferung und Streitfall

Dieser Beitrag behandelt die Oera-Linda-Chronik als geheimnisvolle friesische Überlieferung, als „Friesenbibel“ und als mögliches Zeugnis alter Schrift-, Zahlen- und Symbolsysteme. Im Mittelpunkt stehen Familie, Flut, Abschrift, friesische Herkunft, das Radzeichen, Runen, Edda, Doggerland und die Frage nach verdrängter Kulturgeschichte.

Die Chronik wird seit ihrem Bekanntwerden kontrovers diskutiert. Für manche Leser ist sie ein faszinierendes Zeugnis alter friesischer Überlieferung. Für andere gilt sie als spätere Konstruktion oder literarischer Streitfall. Gerade deshalb eignet sie sich als Gegenstand einer „Geheimen Heimatkunde“, in der Quellen, Sagen, Sprachspuren und Symboldeutungen nebeneinander betrachtet werden.

Wichtiger Hinweis:
Aussagen über alte Völker, Herkunft, „Zivilisation“, Religion und Überlegenheit sollten vorsichtig gelesen und nicht zur Abwertung anderer Menschen oder Kulturen verwendet werden. Heimatkunde kann Verbundenheit stiften, sollte aber immer mit Respekt vor allen Völkern, Religionen und Menschen verbunden bleiben.

Quellenhinweis:
Bei der Oera-Linda-Chronik empfiehlt es sich besonders, zwischen Originaltext, Übersetzung, späterer Deutung, wissenschaftlicher Kritik und weltanschaulicher Interpretation zu unterscheiden.

Literaturtipps zur weiterführenden Lektüre

1. Oera-Linda-Book / Oera-Linda-Chronik
Zur direkten Beschäftigung mit Text, Schrift, Überlieferung, Übersetzungen und den umstrittenen Deutungen.

2. Literatur zur friesischen Geschichte
Zur Einordnung von Friesland, Küstenkultur, Sturmfluten, Deichen, Inseln und regionaler Überlieferung.

3. Forschung zu Doggerland
Für Leser, die sich mit der versunkenen Landbrücke zwischen Britannien und dem europäischen Festland beschäftigen möchten.

4. Runenkunde und germanische Schriftzeichen
Zur Vertiefung von Runen, Lautwerten, Schriftentwicklung und symbolischen Deutungen.

5. Die Edda — Lieder-Edda und Snorra-Edda
Zur Beschäftigung mit nordischen Mythen, Odin, Jolnir, Weltbaum, Zeit und alten Götterbildern.

6. Tacitus: „Germania“
Ein klassischer antiker Text zur römischen Sicht auf germanische Stämme, Religion und Lebensweise.

7. Literatur zur Geschichte der Zahlen
Zur Entwicklung indischer, arabischer und europäischer Ziffern sowie zur Rolle der Null.

8. Ogham-Schrift und keltische Gedenksteine
Zur vergleichenden Betrachtung alter Schriftzeichen in Irland und anderen Teilen Nordwesteuropas.

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