Kindheitserinnerung, Bewusstsein und die Frage nach früheren Leben
In der bekannten und seriösen Universität of Virginia (USA) arbeitet die Abteilung namens „Division of Perceptual studies“ dessen Lehrstuhl 1967 Psychiater Ivan Stevenson (1918-2007) betrat mit der Frage, ob Bewusstsein vom Körper unabhängig sei könnte und ob das Phänomen der Reinkarnation (Wiedergeburt) bei Kindern nachgewiesen werden kann?
Seine Ergebnisse veröffentlichte er in medizinische Werke die in USA veröffentlicht wurden. Sein Nachfolger Psychiater Tim Tucker führte Stevensons Arbeit an der Universität fort.
Es wurden etwa 3000 Kinder untersucht, deren besorgte Eltern sich dort meldeten, weil ihre Kinder, kaum des Sprechens mächtig, plötzlich aus ihre vorherigen Leben sprachen.
Laut Untersuchungsberichte der Universität trugen 30% der Kinder in den dokumentierten Fällen, Muttermale oder Defekte, die laut Kinderberichte zu ihren Tod geführt hätten. Ein Drittel sind keine Zufälle, wo Kinder gegen Wasser oder Feuer panische Ängste hatten, weil sie darin ihr vorheriges Leben verloren.
Ein zweijähriger Knabe plapperte über ein Muttermal, wo ihm als Soldat im Kriege eine Kugel getötet hatte. Er nannte genau Namen, Dienstgrad, Einheit und früheres Geburtsdatum, welches zu seiner jetzigen Familie in keinem Zusammenhang stand. Nachprüfungen waren also recht einfach und wurden voll bestätigt.
Manche Kinder wurden auffällig, als sie zwischen 2-4 Jahren plötzlich ihren Eltern aus dem Vorleben berichteten und dabei in fremde Sprachen und Dialekte sprachen, die nicht verstanden wurden. Mit 5-8 Jahren verblassten ihre Erinnerungen und ihr Bewusstsein konzentrierte sich dann meist mit 10 Jahren voll auf das gegenwärtige Leben.
Wo freiwillige Begegnungen arrangiert werden konnten, erkannten die Kinder ihre früheren Familienmitglieder sofort wieder und nannten deren Namen.
Die Forschungen wurden nach streng wissenschaftlichen Methoden durchgeführt, entgegen den Mainstream und US-Kinder bevorzug um religionskulturelle Vorbehalte auszuschließen.
UVA Forschung ist eine angesehene Fakultät der betreffenden Universität und würde einen Lehrstuhl nicht ein halbes Jahrhundert tragen ohne wissenschaftliches Niveau des Lehrmaterials.
Kein Mensch kommt demnach „tabula rasa“ (als leeres Blatt) zur Welt, sondern als ein, in einem karmischen Regelwerk der Selbstverantwortung gesetztes Leben.
Nicht nur im antiken Griechenland und vereinzelter, heutiger afrikanischer Stämme oder kleiner muslemischer Orden ist der Glaube an die Wiedergeburt so lebendig wie in ganz Asien, auch lehrte im 6. Jahrhundert noch der Kirchenvater Origenes Reinkarnation als Bestandteil der alten christlichen Religion.
Selbst im jüdischen Mystizismus kommt das Konzept der Reinkarnation zu tragen, wie in der Kabala „gilgulmech schamot“ mit der „wandernde Seele!“
Moderne Psychologen meinen, dass Jungs „Unbewusste“ sei keine biologische Vererbung, sondern eine seelische Schicht in welchem die Geschichte voller Leben zusammen fließt. Demzufolge ist Bewusstsein eine Kontinuität, die in das gegenwärtige Leben mit zugefügt ist.
Deshalb sollte man sich selbst betrachten und befragen und dabei beachten, welche tiefgründige Themen einem beschäftigen. Was zieht einem an oder stößt einem ab? Warum das so sein könnte?
Folge allen möglichen Hinweisen, denn das Karma zeigt der Seele was sie zu lernen hat und widerholt die Ereignisse so oft, bis sie verstanden werden.
Übernehmen wir diese Verantwortung, denn was wir in diesem Leben nicht bewerkstelligen können, verschieben wir nur ins nächste Leben.
Unser Collegium ladet Alle ein, Frieden durch Wissen zu finden und den Wandel zu versöhnlichen Handel!
Infobox: Reinkarnation zwischen Forschung, Erinnerung und Glaubensdeutung
Die „Division of Perceptual Studies“ an der University of Virginia untersucht seit Jahrzehnten außergewöhnliche Bewusstseinsphänomene, darunter auch Berichte von Kindern, die Erinnerungen an frühere Leben schildern. Die Abteilung bittet Eltern und Betreuungspersonen sogar darum, solche Beobachtungen vertraulich einzureichen, wenn Kinder von Erinnerungen an ein früheres Leben sprechen.
Für eine spirituelle Deutung können solche Fallberichte als Hinweise auf Wiedergeburt, Karma und seelische Kontinuität gelesen werden. Wissenschaftlich bleiben sie jedoch ein umstrittenes Forschungsfeld: Die Fälle werden dokumentiert und geprüft, gelten aber nicht als allgemein anerkannter Beweis für Reinkarnation.
Hinweis für Leser:
Kinder, die ungewöhnliche Aussagen über frühere Leben machen, sollten nicht bedrängt, verhört oder in eine Deutung hineingedrängt werden. Ruhig zuhören, Aussagen notieren und das Kind in seinem jetzigen Leben stärken, ist wichtiger als Sensation oder Beweisdrang.
Literaturtipps zur weiterführenden Lektüre
1. Ian Stevenson: „Twenty Cases Suggestive of Reincarnation“
Ein Klassiker der modernen Reinkarnationsforschung mit dokumentierten Fallberichten.
2. Ian Stevenson: „Children Who Remember Previous Lives“
Eine allgemeinverständlichere Einführung in Stevensons Untersuchungen zu Kindern mit Erinnerungen an frühere Leben.
3. Jim B. Tucker: „Life Before Life“
Tucker führte an der University of Virginia die Arbeit Stevensons zu Kindern fort, die von früheren Leben berichten.
4. Jim B. Tucker: „Return to Life“
Weitere Fallgeschichten und Überlegungen zur Frage, ob Bewusstsein den Tod überdauern könnte.
5. University of Virginia — Division of Perceptual Studies
Die Abteilung beschreibt ihre Forschung unter anderem zu Kindern, die Erinnerungen an frühere Leben berichten, sowie zu Nahtoderfahrungen und Bewusstseinsfragen.
6. Walpola Rahula: „Was der Buddha lehrt“
Zur buddhistischen Einordnung von Karma, Wiedergeburt, Nicht-Selbst und Befreiung.
7. Das Dhammapada
Eine klassische Sammlung buddhistischer Verse über Geist, Handlung, Vergänglichkeit und den Weg zur Befreiung.
8. C. G. Jung: „Der Mensch und seine Symbole“
Für Leser, die sich mit Unbewusstem, Symbolen, inneren Bildern und seelischen Tiefenschichten beschäftigen möchten.






