Über Liebe, geistige Verbundenheit und die Frage, ob Beziehungen mit dem Tod wirklich enden
Wieder zur abendlichen Teelicht-Meditation fragte ich meine verstorbene Frau:
„Warum funktionieren unsere telepathischen Kontakte über den Tod hinaus und bei Anderen nicht?“
Ihre Antwort war einfach:
„Entweder aus religiösen Blockaden oder aus religiösen Brücken! Wo die Brücken noch nicht zerstört sind, die schweigen halt aus mehreren Gründen.
Du folgst einen missionarischen Auftrag und kannst einfach nicht schweigen und erweckst böse Feindseligkeit!
Was glaubst du, wie viele Menschen in Fernost sind schon zum Buddha erwacht und starben ohne Schüler, weil sie keine benötigten?“
Eine Frage nach der Verbindung
Nun fragte ich nach einer kleinen, folgenden Zeremonie (Qi-Übertragung):
„Kommen wir zusammen, nur weil ich mir herbeiwünsche?“
Sie hatte sich an Geduld mit mir gewöhnt und antwortete ohne Mitleid:
„Wie lange wäre ich auf damals an deiner Seite stets geblieben, unter Zwang?“
Das erfreute mich und führte zur nächsten Frage:
„Warum gibt es bei einigen Menschen eine so feste, schmerzhafte Knotung?“
Ihre Antwort folgte in einem Zuge:
„Weil sich da zwei gleiche Herzen miteinander verschmolzen haben!
Warum soll Liebe mit dem Tode aufhören, wenn man doch im Jenseits fortbesteht?
Aus Seelenverschmelzung wird Licht!
Ebenso viele Begnadete wie du leben schon in der 5. Dimension unter der Sonne.
Lernt wieder echte Nächstenliebe und kultiviert die Totenpflege und die Ahnenpflege, deren Erben ihr seid!“
Das geistige Auge
Nein, ich fühlte mich nicht als ein Privilegierter der 5. Dimension, sondern wusste ja, dass mit dem Rückgang der Sinne im Alter auch das geistige Auge aufglüht.
Mögen auch Freunde stöhnen:
„Schon wieder seine Sonntagsreden“
und dann lauschen sie ihres Priester Predigt.
Fazit und Gedanken für die Leser
Der Text stellt die Ahnenpflege nicht als bloße Erinnerung an Verstorbene dar, sondern als eine Form fortdauernder Verbundenheit.
Unabhängig davon, wie man persönliche spirituelle Erfahrungen deutet, kann Ahnenpflege ganz praktisch bedeuten:
- sich regelmäßig und bewusst an Verstorbene zu erinnern,
- eine Kerze oder ein Teelicht in stiller Andacht zu entzünden,
- Dankbarkeit für das weiterzugeben, was frühere Generationen hinterlassen haben,
- familiäre Geschichten und Erinnerungen zu bewahren,
- und Nächstenliebe auch als Verantwortung gegenüber den eigenen Vorfahren und Nachkommen zu verstehen.
Gerade der Gedanke „Warum soll Liebe mit dem Tode aufhören?“ bildet dabei den Mittelpunkt dieses Sonntagswortes.






