Schöpfung des Lebens im Weltall

Parallele Evolution oder göttlicher Schöpfungsakt?

Die Bibel ist ein Sammelwerk der Israeliten aus allen Hochkulturen der Welt, mit denen sie in Berührung kamen. Doch verschweigen sie in ihrer Vereinfachung:

„Ein Gott, ein einziges Leben, ein einziges auserwähltes Volk, eine einzige Genesis!“

… dass es auch eine Schöpfung des Lebens vor jener der Erde gab.

Wir wollen gar nicht auf die außerirdischen prähistorischen Kosmonauten eingehen, welche unsere frühe Menschheit als „Götter, die vom Himmel kamen“ beschworen und von der Bibel als Teufel degradiert wurden. Auch nicht von lebensmöglichen Orten auf einigen Ozeanen der Monde des Jupiters oder Saturns.

Ein Blick auf den im Habitraum befindlichen roten Planeten unseres Sonnensystems genügt da schon.

Spuren von Leben auf dem Mars

Im Februar 2021 setzte dort die US-Raumsonde Perseverance mit ihrem kleinen Hilfshubschrauber Ingenuity und vielen speziellen Messapparaten im Marskrater Jezero (45 km Durchmesser) erfolgreich auf.

  • Aufnahmen zeigten Landschaftsformen, die auf große Wasserflüsse hinweisen.

  • Die Sonde stieß auf Mineralien, die nur im Wasser entstehen können.

  • In tiefen Bohrproben fanden sich Kohlenstoffketten und organische Makromoleküle – frappierend ähnlich den Vorstufen von DNA und RNA.

Solche Strukturen entstehen nicht zufällig. Sie deuten auf Prozesse hin, die über einfache Chemie hinausgehen.

Die Moleküle wiesen zudem Chiralität auf – eine „Händigkeit“, wie man sie auch bei irdischen Aminosäuren findet. Doch die marsianische Variante war leicht anders – ein Hinweis auf eine eigenständige chemische Evolution.

Dies könnte also eine erste Genesis darstellen, von der die Bibelschreiber nichts wussten oder nichts wissen wollten.

Atmosphären-Vergleich: Erde und Mars
  • Erde: 79 % Stickstoff (Lebenskraft der Pflanzen), 20 % Sauerstoff (Lebenskraft für Mensch und Tier).

  • Mars: 89 % Kohlendioxid, Rest Sauerstoff, Wasserdampf, Spuren Stickstoff.

Ein Marstag ist fast so lang wie ein Erdentag, das Marsjahr doppelt so lang. Temperaturen schwanken zwischen +15 °C und –85 °C.

Isotopenmessungen zeigen, dass es vor 3–4 Milliarden Jahren Ozeane und ein warmes Klima gab. Radaruntersuchungen fanden große Höhlensysteme, die Lebensraum geboten haben könnten.

Indizien für mikrobielles Leben
  • Methanschwankungen in der Atmosphäre – auf der Erde typisch für mikrobielle Prozesse.

  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe in tieferen Bodenschichten – ähnlich wie bei biologischen Zersetzungsprozessen.

  • Isotopen-Anomalien bei Stickstoff und Schwefel – charakteristisch für mikrobielle Aktivität.

Das alles deutet auf eine Parallel-Evolution des Lebens hin.

Mythen, Sagen und mögliche Deutungen

Viele alte Kulturen berichten von Himmelskörpern, Göttern und Ereignissen, die sich vielleicht kosmisch erklären lassen:

  • Die Venus als „Rauchstern“ bei den Maya.

  • Die Wikinger-Edda, die von Himmeln jenseits des unseren spricht.

  • Die Sumerer mit ihren Anunnaki, die „vom Himmel zur Erde kamen“.

Seltsame Funde auf dem Mars, wie der sogenannte Donut-Stein oder Nickel-Aluminium-Klumpen mit mikroskopischen Kanälen, werfen zusätzliche Fragen auf. Waren dies Spuren einer einstigen marsianischen Zivilisation?

Fazit

Ganz gleich, welche vorzeitlichen Berichte wir mit heutigem Wissen untersuchen – in all diesen Überlieferungen scheinen kollektive Erinnerungen zementiert zu sein.

❓ Leserfrage

Glauben Sie, dass die Entdeckung von Spuren einstigen Lebens auf dem Mars das Weltbild der Religionen verändern würde – oder würden sie sich, wie einst bei Kopernikus und Galilei, einfach anpassen?

📚 Weiterführende Literatur
  • Grinspoon, David: Lonely Planets – The Natural Philosophy of Alien Life.

  • Sagan, Carl: Kosmos.

  • Kaku, Michio: Die Physik des Unmöglichen.

  • Ward, Peter D. & Brownlee, Donald: Rare Earth – Why Complex Life Is Uncommon in the Universe.

  • Kurzweil, Ray: Homo Deus – Der Mensch auf dem Weg zur Unsterblichkeit.

  • Scheer, Christian: Astrobiologie – Leben im Universum.

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