Es geht auch ohne ein Glas Grogg
Jetzt, wo die langen, heißen Abende sich bis Mitternacht ausdehnen, greifen die EULEN lieber zum kühlen Apfelwein aus den normannischen Streuobstwiesen mit seinen geringen 2% Alkoholgehalt, ein süßsäuerlicher, erfrischender Geschmack.
Es war noch zu hell für meine Teelicht-Meditation, doch da kam in mir der Wunsch auf, ganz spontan ein Zeichen aus dem Jenseits zu erhalten. Mit geschlossenen Augen erhoffte ich von meiner verstorbenen Frau ein Bild aus ihrer Umgebung zu empfangen.
Besonders wenn unsere Gehirne im Schlafmodus ruhen, ist solche bildliche Kommunikation sehr leicht. Sie sandte mir so einmal eine wunderschöne Vase in unbeschreiblichem Farbenglanz.
Aber jetzt, wo meine Aufmerksamkeit noch etwas angespannt war, zeigte sie mir einen Raum mit watteähnliche Nebelwölkchen, die sich mit den Händen modellieren ließen zu Gegenständen, die unsere Umwelt ausfüllen.
Schlagartig erkannte ich ihren Raum in der Superposition unserer Quantenfelder! Begeistert bedankte ich mich für diese neue Information, die ich bisher noch in keiner Öffentlichkeit vernehmen konnte.
Der Mensch als Schöpfer seiner Welt!
Meinem Enthusiasmus folgte sogleich noch ihr nachträglicher Gedankenzusatz:
„Wenn wir im nächsten Leben unsere Ehe fortführen wollen, so baue schon jetzt unser gemeinsames Heim aus gutem Karma!“
Ich fragte mir selber:
„Warum habe ich dieses wichtigste Werkzeug des Buddhismus nur so vernachlässigt im Selbstmitleid der großen Trennung?“
Euer Potthapada.
P.S.: Gott ist Licht (Symbol=Feuer)und beobachtet aus dem Quantenfeld, wo die Wünsche und Absichten des ihm Beobachtenden und des von ihm Beobachteten, dann von ihm ermessen werden!
Zu meiner Bezeichnung Eule: in Norddeutschland gab es eine uralte Sprache, wo das Frühstück „Hahnenvester“ genannt wurde und das Abendbrot „Uhlenvester“. Mein Wort „Eule“ ist keine Abwertung sondern bezeichnet Leute die beim Ruf der Eule (Uhlen) richtig munter werden, im Gegensatz zu den Anderen, die mit dem ersten Hahnenruf schon aus den Federn springen.
„Glück auf!“
Karma als innerer Hausbau
Dieser kurze Sonntagstext verbindet persönliche Erinnerung, meditative Erfahrung und buddhistische Grundgedanken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein Mensch nach Verlust, Sehnsucht und Trennung wieder zu einer aktiven Haltung findet.
Das Bild vom „gemeinsamen Heim aus gutem Karma“ kann als Einladung verstanden werden, Gedanken, Worte und Handlungen bewusst zu gestalten. Wer Gutes aufbaut, errichtet gewissermaßen einen inneren Ort, der über den Augenblick hinausreicht.
Gedanke für Leser:
Karma meint nicht bloß Schicksal, sondern vor allem Handlung und Wirkung. Jeder freundliche Gedanke, jedes heilsame Wort und jede gute Tat kann ein Baustein für eine lichtere Zukunft sein.
Literaturtipps zur weiterführenden Lektüre
1. Walpola Rahula: „Was der Buddha lehrt“
Eine klare Einführung in zentrale buddhistische Begriffe wie Karma, Bewusstsein, Handlung und Befreiung.
2. Das Dhammapada
Eine klassische Sammlung buddhistischer Weisheitsverse über Geist, heilsames Handeln und innere Läuterung.
3. Nyanaponika: „Geistestraining durch Achtsamkeit“
Eine gute Vertiefung zur achtsamen Beobachtung von Gedanken, Gefühlen und inneren Zuständen.
4. Thich Nhat Hanh: „Das Wunder der Achtsamkeit“
Ein leicht zugängliches Buch über die Kraft bewusster Gegenwart im Alltag.
5. Hans-Peter Dürr: „Auch die Wissenschaft spricht nur in Gleichnissen“
Für Leser, die sich für Brücken zwischen moderner Physik, Wirklichkeitserfahrung und spiritueller Deutung interessieren.






