Zwischen Vulkanlandschaften, versteinerten Baumriesen und vergessenen Überlieferungen
Die Vulkan-Eifel war vor 10.000 Jahren noch eine aktive Vulkanlandschaft, in deren Umkreis von 90 Kilometern heute noch 51 runde, mit Regenwasser gefüllte Krater zeugen.
Alle Maare (Vulkankrater) liegen dicht aneinander, was große Fragen aufwirft.
Sie haben eine Tiefe von etwa 40 Metern und Durchmesser um die 1000 Meter.
Alle diese vielen Rundkrater besitzen ein Verhältnis von Durchmesser zur Tiefe von 25:1 – eine auffällige Anomalie.
Diese Kraterlöcher mit einer Tiefe von 20–50 Metern besitzen eine Unterschicht, die sich von unten nach oben ablagert.
Der ursprüngliche und wahre Vulkankrater bildete der drei Kilometer breite und 60 Meter tiefe Laacher See.
Nur in diesem Vulkankrater wurde echte Vulkanasche nachgewiesen.
Seine Ascheschicht wurde vor etwa 12.000 Jahren bis nach Russland geschleudert.
Es war also ein heftiger Vulkanausbruch in einem fruchtbaren Umfeld voller Riesenbäume.
Die unter der Druckwelle umgestürzten Baumriesen hinterließen Vertiefungen mit ihrem weitreichenden Wurzelwerk, deren Symmetrie sich aus der natürlichen Wurzelarchitektur ergab.
Die Wurzeln nahmen nach dem Verrotten der Bäume kreisförmige Volumen ein, die von Geologen später als aneinandergereihte Mini-Vulkane angesehen wurden.
Untersuchungen der „Preußischen Geologischen Anstalt“ vermaßen einst Riesenbäume im Königreich Schlesien, Harz, Eifel und Taunus.
Überall fanden sich ähnliche Größenangaben.
Bohrungen in den Eifel-Maaren zeigten in den unteren Schichten Zellstrukturen von Fasern und organische Strukturen.
Diese mehrfachen Feldbuch-Eintragungen wurden in geologischen Instituten später von zugänglichen Personen ausgeschwärzt und der Öffentlichkeit behördlicherseits verschwiegen.
Bevorzugte die Mineralwasser-Industrie lieber das Bild vieler Vulkantrichter?
Ein ähnliches Schicksal erlebten die vielen Kegelhügel im Hegau, die umgestülpten Obstschalen ähneln:
An der Basis kreisrund und steil zum Gipfel strebend, der sich wie mit einer Säge abgeschnitten flach ausbreitet.
Bohrungen vom Gipfel zur Basis stellten Baumverkieselungen fest, und die senkrechten Rillen der Wände zeigten die Faserrichtungen versteinerter Baumriesen.
Auch diese ersten Vermerke in den Feldbüchern wurden von späteren Begutachtern gestrichen.
Fürchtete sich hier jemand vor hinderlichen Denkmalschutz-Gesetzen?
1847 berichtete der Leiter Gerhard Müller von einem Bahnarbeiter-Trupp, dass ihre Bohrer in der Nähe von Triberg im Schwarzwald auf versteinerte Baumformationen trafen und zerbrachen.
Die Bahnarbeiter mussten zahlreiche „zylindrische Steinsäulen“ beseitigen, die senkrecht im lehmigen Untergrund standen.
Offiziell wurden sie als Basaltsäulen bezeichnet und gesprengt.
Das Arbeitsteam zählte 300 Baumringe in einem einzigen Querschnitt des „versteinerten organischen Materials“, welches Quarzkristallisation im Kern des Stammes aufwies.
1890 wurde ein geologisches Vermessungsteam des Königreichs Württemberg entsandt, um im Schwarzwald mineralogische Untersuchungen vorzunehmen.
Unter 121 Metern Sediment gruben sie Strukturen versteinerten Holzes zutage.
Sie legten ganze Stämme mit Durchmessern von vier bis sechs Metern frei – mit einem Wurzelwerk, das sich unterirdisch über viele Dutzend Meter ausdehnte.
Man konnte daraus auf Baumhöhen von über 100 Metern schließen.
Das versteinerte Holz stammte aus der Trias und war somit etwa 250 Millionen Jahre alt.
Die ungeheuren Höhen und Durchmesser versteinerter Baumriesen bestätigten auch zaristisch-russische Holzbetriebe im weiten Sibirien, wo in Arbeiterkolonnen sogar menschliche Riesen von drei bis vier Metern Körpergröße eingesetzt worden sein sollen.
Diese Riesen hätten schwedische und französische Expeditionen photographisch dokumentieren können.
Auch in deutschen Kriegsberichts-Unterlagen finden sich angeblich Vermerke über „Menschen mit außergewöhnlichen Körpermaßen“, die in Archiven unter Verschluss gehalten würden.
Ob in Bayern, Ostpreußen oder im Harzer Land – vom 17. bis zum 20. Jahrhundert wurde immer wieder von solchen Riesen berichtet, die oft nur nummeriert aufgeführt wurden.
In Bayern wurden Regimentslisten archiviert, in denen einzelnen codierten Personen grundlos die dreifache Menge an Lebensmittelrationen zugeteilt worden sei.
Heute lesen wir manchmal von großwüchsigen Zeitgenossen, die im Guinness-Buch der Rekorde Eingang fanden.
Man erklärt ihren Zustand als Fehler der Natur.
Doch was wäre, wenn sich solche Fehler im Erbgut verfestigen würden?
Würden Ärzte im Stillen hier korrigierend eingreifen?
Ein Riese in Schlesien hat jedenfalls in der Volkskunde einen unsterblichen Namen erhalten:
Rübezahl.
Die Berichte über Riesen-Urzeit-Bäume hingegen wurden in Deutschland in Form von Holzfossilien gesichert – und in Sibirien angeblich noch als lebendige Beweise erhalten.
Infobox – Weiterführende Literatur
📚 Empfohlene Bücher und Quellen
- Alexander von Humboldt – Ansichten der Natur
- Charles Lyell – Prinzipien der Geologie
- Deutsche Sagenwelt um Rübezahl und germanische Naturmythen
- Fachliteratur zur Vulkan-Eifel und zum Laacher-See-Ausbruch
- Bücher über versteinerte Wälder und Fossilienkunde
- Ernst Probst – Deutschland in der Urzeit






