Ura Linda Chronik VIII Teil 1

Bodhi Svaha! Sadhu!

Der Anfang vom Ende

Kelta, wie man sagt, ebenso leicht auf dem Wasser wie auf dem Lande laufen vermochte (siehe Nökkr = Odin in der Edda), ging nach dem festen Wall und fürder nach Misselja (Marseille?) hin.

Da kamen die Golen (Gallier) mit ihren Schiffen aus der Mittelsee und befuhren Kadak und unser Außenland: fürder fielen sie über Bretland her.

Doch da konnten sie nicht Fuß fassen, weil die Häuptlinge mächtig und Bannlinge (Sträflinge) waren noch (Friesen) waren.

Aber nun kam Kelta und sprach:

„Du bist frei geboren und um lützel (kleines) Vergehen hat man dich zum Ausgeworfenen gemacht, nicht um dich zu bessern, sondern um Zinn zu gewinnen durch deine Hände.“

(England war zinnreich und aus dem weichen Zinn mit dem weichen Kupfer 70:30 % Anteile verschmolzen, erhielt man die härtere, goldglänzende Bronze.)

„Willst du frei sein und unter meiner Hut leben, zieh dann aus, Waffen werden dir gegeben und ich werde über dich wachen.“

Gleich Blitzfeuer ging es über die Insel, und ehe des Krodus (Zeit- und Saatengott Kronos) Jul einmal umgelaufen war, war sie Herrin über allesamt und die Thyrer von alle unsere Südstaaten bis zur Sejenal.

Weil Kelta sich selber nicht traute, ließ sie in dem nördlichen Bergland eine Burg bauen; Keltaburg wurde sie geheißen.

Sie ist noch anwesend, aber heißt nun Kerenek.

(Die vorgeschichtlichen Burgen finden wir noch heute in ganz Europa als Reste in Form von Wallanlagen und Steinkreisen. Siehe unsere Berichte der Heimatkunde.)

Von dieser Burg waltete sie gleich einer echten (Landes-) Mutter, nicht ihrer Folger willen, sondern über sie, die sich fürder Keltana (Kelten) nannten.

Aber die Golen (Galier) beherrschten ganz Bretland: das kam einesteils, weil sie nicht mehr Burgen hatten, zweitens, weil sie keine Burgmaiden hatten und drittens keine echte Lampe hatten.

Durch alle diese Ursachen konnte ihr Volk nicht lernen.

Es wurde dumm und stumpf und endlich von den Golen ihrer eisernen Wadden beraubt und zuletzt gleich einen Bullen bei der Nase herumgeführt.

Wie es Ion ergangen ist

Das steht zu Texel geschrieben:

Zehn Jahre nachdem sich Ion davon gemacht hatte, fuhren hier drei Schiffe in die Flysee ein.

Das Volk rief:

„HO-N-SEJEN!“

Und von ihrer Erzählung hat die Mutter dieses schreiben lassen:

Als Ion in die Mittelsee kam, war die Märe (Geschichte) von den Golen ihnen überall vorausgegangen, so dass er an den Küsten de nahen Krekalande (griechische Inseln) nirgends sicher war.

Er setzte also mit seiner Flotte nach Lydien, das ist Lydas-Land (Lybien?) über.

Dort wollten die schwarzen Männer (Pestkranke die frisches Blut begehrten?) ihn fressen.

Zuletzt kamen sie nach Thyhis.

Aber Minerva sagte:

„Haltet ab, denn hier ist die Luft schon lange durch Priester verpestet!“

Der König stammte von Dunis (Namensgeber von Tunesien), wie wir später hörten.

Aber weil die Prieser einen König (Kuning = von Kuni/Clan) haben wollten (Religion und Politik als ewige Verbündete), der nach ihren Begriffen ewig wäre (Erbkrone), so hatten sie Dunis zu ihrem Gott erhoben, zum Ärgernis seiner Folger (Wählkönige. Nep-tun = Neffe Dunis).

Als sie nun Thyr (Tatus?) im Rücken hatten, kamen die Thyrer und raubten ein Schiff aus der Nachhut.

Nachdem das Schiff zu fern war, konnte es nicht mehr wiedergewonnen werden.

Aber Ion schwur darob Rache.

Als die Nacht kam, kehrte Ion sich nach den fernen Krekalanden.

Zuletzt kamen sie an ein Land, das sehr karrg aussah, aber sie fanden dort einen Hafenmund.

„Hier“ sagte Minerva, „wird wahrscheinlich keine Furcht vor Fürsten und Priestern nötig sein, sintemal (seitdem) sie allesamt fette Weiden lieben!“

Doch als sie in den Hafen einliefen, fand man ihn nicht für genügend, um alle Schiffe zu bergen.

Und doch waren meist alle zu feige, um weiter zu fahren.

Also ging Ion, der fort wollte, mit Speer und seiner Fahne hin, indem er das Jungvolk aufforderte, sich freiwillig um ihn zu scharen.

Minerva, die dort bleiben wollte, tat desgeleichen.

Der größte Teil ging zu Minerva, aber die jüngsten Seefahrer (die noch Abenteuer erleben wollten also) gingen zu Ion.

Ion nahm die Lampe der Kelta (als Bordlampe) und ihre Maiden mit, und Minerva behielt ihre Lampe und ihre eigenen Maiden.

Die Ionischen Inseln

Zwischen dem nahen (Festland) und fernen Krekalanden (griech. Inseln) fand Ion eine Insel, die ihm zusagte.

Auf der Größen machte er sich daran, in den Wäldern zwischen dem Gebirge eine Burg zu bauen.

Von den kleinen Inseln ging er aus Rache die thyrischen Schiffe und Lande berauben.

Darum sind die Inseln gleichgut „die Räuber-Inseln“ als die „ionischen Inseln“ genannt.

Minerva in Attika

Als Minerva (Nyhellenia = Helena), das Land besucht hatte, dass dort die Einheimischen Attika geheißen ist, sah sie dass das Volk alle Großhüter waren (Knechte hatten); sie unterhielten ihren Leib mit Fleisch, Kräutern, wilde Wurzeln und Honig.

Sie waren mit Fellen bekleidet (nicht mit Leinen) und hatten ihre Schlupfwinkel auf den Anhängen der Berge.

Darum erden sie von unserem Volke Helling genannt.

(Häl = Fels, wie in Helsinki oder Heluland der Islandsagen.)

Zuerst rannten sie auf und davon; doch als sie sahen, dass wir um ihre Habe uns nicht kümmerten, da kamen sie zurück und bezeugten große Freundschaft.

Minerva (mit dem Eulenwappen) fragte, ob wir uns in der Mündung niederlassen dürften.

Das wurde uns gestattet unter Beding, dass wir ihnen wider den Nachbarsippen, die immer kamen, Kämpfe beistehen würden.

Da bauten wir eine Burg anderthalbe Pfähle vom Hafen.

Auf Rat Minervas wurde sie „Athenia“ (auf griech.: Freundschaft) geheißen; dann sie sagte sie:

„Die Nachfahren sollen wissen, dass wir hier nicht durch List oder Gewalt gewonnen, aber gleich Freunden empfangen worden sind.“

Minerva und die Frage der Sklaven

Derweil wir an der Burg arbeiteten, kamen die Fürnehmsten.

Als sie nun sahen, dass wir keine Sklaven hatten, sagte ihnen solches nicht zu, und sie ließen Minerva fühlen, sindemalen sie dachten, dass sie eine Fürstin wäre.

Aber Minerva (Nyhellenia) fragte:

„Wie bist du zu deine Sklaven gekommen?“

Sie antworteten:

„Einige haben sie gekauft, andere durch Kämpfe gewonnen!“

Minerva sagte:

„So wenn Niemand Menschen kaufen wollte, würde niemand eure Kinder rauben und ihr würdet darob keinen Krieg haben. Willst du unser Bundesgenosse bleiben, so musst du seine Sklaven freilassen!“

Das wollten die Fürnehmsten nicht, sie wollten uns aber wegtreiben.

Aber die Künsten ihrer Leute kamen, um unsere Burg bauen zu helfen, die wir nun von Stein machen.

Als sie dieses nun alles erzählt hatten, baten sie mit Ehrerbietung um eiserne Burgwaffen.

Denn so sagten sie, unsere Bedränger sind mächtig; doch so wir echte Waffen haben (nicht nur aus zerbrechlichem Kupfer), werden wir ihnen schon widerstehen.

Als sie das zugestimmt hatte, fragten die Leute, ob Fryas Sitten in Athenia und in den anderen Krekalanden zu dem Erbteil Fryas gehörten, so werden sie dort blühen.

Aber gehören sie nicht dazu, so wird darob gekämpft werden müssen.

Denn der Koder (Zeitgeist) muss noch 5000 Jahre mit dem Jul umlaufen, bevor das Finda-Volk reif für die Freiheit sein wird.

Nyhellenia als weise Hellenia

Als Nyhellenia, die auch Minerva hieß, sich richtig niedergelassen hatte und die Krakaländer sie beinahe ebenso liebten als ihr eigenes Volk; kamen die Fürsten und Priester auf ihre Burg und fragten Minerva, wo ihr Erbe läge.

(Ny)-Helenna antwortete:

„Mein Erbe trage ich in meiner Brust.

Was ich geerbt habe, ist Liebe zu Weisheit, Gerechtigkeit und Freiheit.

Habe ich die verloren, so bin ich dem geringsten Sklaven gleich.

Nun gebe ich Rat ohne Entgelt, aber dann würde ich ihn verkaufen!“

Die Herren gingen fort und riefen lachend:

„Eure gehorsamsten Diener, weise Hellenia!“

Doch damit verfehlten sie ihr Ziel: denn das Volk, dass sie so lieb hatte und ihr folgte, nahm diesen Namen als Ehrenname auf (Hellenen = Griechen).

Als sie sahen, dass ihr Schuß gefehlt hatte, da gingen sie hin, verleumdeten sie (immer dasselbe Spiel von Minderen gegenüber Höherwertigeren) und sagten, dass sie das Volk behext hätte.

Asber die guten Krekaländer zeugten alleweg, dass dies Laster wäre.

Da sagte ein Fürstr:

„Ich würde wähnen, dass es besser wäre, diese zu wehren.“

„Wohl möglich“ antwortete Hellenia, „dann würden die Menschen bleiben gleich zahmen Schafen; du und die Priester würden sie hüten wollen, aber auch scheren und zur Schlachtbank führen.

Doch also will es unsere Gottheit (Wralda) nicht.

Sie will, dass wir einander helfen, aber will auch, dass jedweder frei und weise werde,– und dass ist auch unser Wille.

Und darum wählt unser Volk seine Fürnehmsten, Grafen, Ratgeber und alle Herren und Baaße (Meister) aus den Weiseste der guten (begabten) Menschen, auf dass allmählich sein Bestes tun solle, um weise und gut zu werden.

Indem wir also tun, werden wir einmal Wissen und das Volk lehren, das weise sein, weise tun, allein führt zur Seligkeit!“

„Das scheint ein Urteil!“ sagten die Priester, aber wenn du meinst, dass Pest (laut griechischer Mythologie hatte Athena die Pest verscheucht) durch Dummheit kommt, würde (Ny-) Hellena dann wohl so gut wollen, uns etwas von dem neuen Licht zu verleihen, auf das sie so stolz ist?“

„Ja“ sagte Hellenia, „die Raben und andere Vögel fallen auf faules Aas ein, aber die Pest liebt nicht alles faules Aas, sondern auch faule Sitten und deren Bande.

Willst du nun, dass die Pest von euch weichen und nicht wieder kommen soll, so musst du dich von diesen banden frei machen, auf dass ihr alle rein werdet von innen und von außen.“

„Wir wollen glauben, dass dein Rat gut ist,“ sagten die Priester „aber sage uns, wie sollen wir alle Menschen die unter unserer Gewalt sind, dazu bringen?“

Da stand Hellenia auf von ihrem Sessel und sprach:

„Die Spatzen folgen dem Säer, die Völker dem guten Fürsten!

Darum geziemt es Euch, damit zu beginnen, euch selber also rein zu machen, dass ihr euren Blick nach innen und außen richten möget, ohne Schamrot vor eurem eigenen Gemüt (innere Neigung) zu werden.

Aber anstatt das Volk rein zu machen, habt ihr schmutzige Feste erfunden, auf dem das Volk also säuft, dass es zuletzt wie die Brachen in dem Schlamm suhlt, damit ihr eure schmutzigen Gelüste frönen möget!“

Das Volk begann zu johlen und zu spotten.

Dadurch wagte sie nicht, den Streit weiter zu spinnen.

Wie aus Minerva eine Göttin gemacht wurde

Nun sollte Jeder wähnen, dass sie überall das Volk zu Hauf gerufen hätte, um uns allesamt aus dem Lande auszutreiben.

Nein, anstatt sie zu beschuldigen, gingen sie alle weg, auch zu den nahen Kreklanden bis zu den Alpen, um zu künden, dass der oberste Gott geruht hätte, seine weise Tochter Minerva, zu genannt Nyhellenia, unter die Menschen zu senden, über das Meer mit einer Wolke um den Menschen guten Rat zu geben und damit allmänniglich, der auf sie hören wolle, reich und glücklich und einst Herr über alle Königreiche der Erde werden solle.

Ihr Bildwerk stellten sie auf ihren Altären oder verkauften sie den dummen Menschen.

Sie verkündete alleweg Ratschläge, welche sie nimmer erteilt hatte, und erzählten Wunder, die sie nimmer getan hatte.

Durch List wussten sie sich unserer Gesetze und unseren Satzungen zu bemächtigen und durch falsche Auslegungen wussten sie alles zu weisen und umzudeuten.

Sie stellten auch Maiden unter ihre Hut, die scheinbar unter der Hut von Festa, unserer ersten Mutter waren, um über das Licht zu wachen.

Aber das Licht hatten sie selber entzündet, (anstatt von der hl. Lampe auf Texland, ähnlich der heutigen Fackel zu den olympischen Festspielen), und anstatt den Maiden weise zu machen und die Kinder zu lehren, machten sie sie dumm und im Lichte dunkel, und sie durften niemals herauskommen.

Auch wurden sie als Ratgeber verwendet.

Aber dieser Rat war nur zum Schein aus ihren Munden, denn ihr Mund war nichts anderes als der Rufer, durch den die Priester ihre Begehrnisse kundmachten.

Die Gertmänner (Germanen)

Als Nyhellenia verschieden war, wollten wir eine andere Mutter wählen.

Einige wollten nach Texland, um dort eine zu erbitten.

Aber die Priester, die bei dem Volke die Gewalt wieder innhatten, wollten das nicht zugeben und machten uns bei dem Volke unheilig kund.

Als Hellenia oder Minerva gestorben war, da gebärden die Piester sich als ob sie mit uns wäre, und damit dieses deutlich hervorgehen sollte, machten sie Hellenia zu einer Göttin.

Auch wollten sie uns keine andere Mutter wählen lassen unter dem Vorwand, sie befürchteten, dass unter ihren Maiden keine wäre, der sie so gut trauen könnten, als Minerva, die Nyhellenia zu genannt war, nicht als eine Göttin erkennen, sintemal sie selber gesagt hatten, dass niemand gut oder vollkommen sein könne als WRALDAS Geist (der Heilige Geist also).

Darum wählten wir die TOCHTER des Gert Pire zu unserer (Landes-) Mutter.

Gert Pire

GERT PIRE (Pire = eddisch Buri. Gerta = eddische Gartengöttin, unsere Schutzheilige Germania!)

Als dieses die Priester sahen, dass sie ihren Hering nicht auf unserem Feuer braten konnten, da gingen sie ausserhalb Athens und verkündeten, dass wir Minerva nicht als Göttin erkennen wollten aus Neid, weil sie den Einheimischen so viel Minne bewiesen hatte.

Fürder gaben sie dem Volke Bildwerke, die ihr glichen und bezeugten, dass man diese um alles bitten konnte, solange man gehorsam bliebe.

Durch alle diese Erzählungen ward das dumme Volk von uns abhängig, und zuletzt fielen sie uns auf dem Leib.

Aber wir hatten unsere steinerne Burg mit zwei Hörner nach der See umgebogen.

Sie konnten uns darum nicht näher kommen.

Jedoch was geschah:

Ein Egyptaländer, der ein Oberpriester war, hell von Augen, klar von Verstand und Licht von Geist,– sein Name war Sekrops, er kam um Rat zu geben.


– Ende der Ura Linda Chronik VIII, Teil 1. Mehr im nächsten Teil. –

Infobox: Minerva, Athenia und der Anfang vom Ende

Dieser Beitrag erzählt vom „Anfang vom Ende“ innerhalb der Ura-Linda-Überlieferung: Kälta gewinnt Macht in Bretland, Ion trennt sich von Minerva, die ionischen Inseln entstehen, und Minerva/Nyhellenia wird in Attika zur weisen Hellenia.

Im Mittelpunkt steht der Gegensatz zwischen Freiheit und Herrschaft. Minerva tritt als Ratgeberin auf, die Sklaverei ablehnt, Weisheit ohne Entgelt gibt und das Volk zur inneren und äußeren Reinigung mahnt. Die Priester dagegen verwandeln ihre Lehre nach ihrem Tod in Kult, Bildverehrung, falsche Wunder und politische Abhängigkeit.

Wichtiger Hinweis:
Die Ura-Linda-Chronik ist historisch und sprachwissenschaftlich stark umstritten. Manche betrachten sie als friesische Urüberlieferung, andere als spätere literarische Konstruktion. Dieser Beitrag sollte deshalb als heimatkundlich-spirituelle Deutung gelesen werden, nicht als gesicherte Geschichtsschreibung.

Redaktioneller Hinweis:
Einige Passagen enthalten alte, wertende Vorstellungen über Völker, Priester, Religion, Sklaverei, Kultur und Herkunft. Für eine heutige Veröffentlichung empfiehlt sich eine klare Einordnung: Solche Texte sollten als mythologische, weltanschauliche und erzählerische Überlieferung betrachtet werden und nicht zur Abwertung heutiger Menschen, Religionen oder Kulturen dienen.


 

Literaturtipps zur weiterführenden Lektüre

1. Oera-Linda-Book / Ura-Linda-Chronik
Zur direkten Beschäftigung mit Kälta, Ion, Minerva, Nyhellenia, Athenia, Gertmännern und den umstrittenen Überlieferungen.

2. Literatur zur friesischen Geschichte und Seefahrt
Zur Einordnung von Friesland, Flysee, Texland, Seefahrern, Handelswegen und Küstenkultur.

3. Griechische Frühgeschichte und Attika
Für Leser, die Athen, Attika, frühe Siedlungen, Akropolis-Motive und griechische Stadtentwicklung vergleichen möchten.

4. Mythologie von Athena und Minerva
Zur Vertiefung von Eule, Weisheit, Schutzgöttin, Stadtgründung und späterer Umdeutung weiblicher Lichtgestalten.

5. Die Edda und nordische Göttersagen
Zur Beschäftigung mit Odin, Nökkr, Freya, Götterfahrten, Heldenbildern und alten Symbolverbindungen.

6. Literatur zu Kelten, Galliern und Bretland
Zur kritischen Einordnung von Kälta, Keltana, Galliern, Britannien und alten Stammeserzählungen.

7. Forschung zur Geschichte der Sklaverei in der Antike
Zur sachlichen Betrachtung von Kaufsklaven, Kriegsgefangenen, Knechtschaft und Freiheitsvorstellungen.

8. Religionsgeschichte und Priesterherrschaft
Zur Frage, wie aus Lehren Kulte, aus Ratgebern Heilige und aus Symbolen politische Machtinstrumente werden können.

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