Die Früchte der guten Taten

Bodhi Svaha! Sadhu!

Und wieder ist es ein schöner Sonntagmorgen und ladet ein zu einem Spaziergang, der dann meist im Biergarten meiner Nachbarschaft endet. Man grüßt Bekannte, die einige Tische weiter entfernt von einem sitzen und ruft sich Freundlichkeiten zu. Dann rauschte ein nagelneuer Sportwagen mit einem ebenso jungen Spund am Steuer vorbei, um genau auf unserer Tribünenhöhe nochmal schnell die Reifen quietschen zu lassen. Das hat gutgetan, dem jungen Imponierer.

Die Sonntagsgäste aber lachten über diesen dummen Possen und damals hätte sogar etwas Neid in mir auf solches schicke Fahrzeug aufkommen können, aber jetzt übe ich mich in buddhistischer Achtsamkeit und so freue ich mich über diesen Jungen Glücksritter, weil er die Früchte seiner früheren guten Taten offenbart. Auch ich kann im Tugendwandel solche Früchte genießen, aber dann denke ich an jenen sprichwörtlichen Esel wieder, dem es so gut ging, bis er aufs Eis trabte.

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Lesedauer 7 Minutenaus der Tripitaka, Sonadanda-Sutta, leicht gekürzt Fassung

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