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Der sündige Mönch

Lesedauer 2 MinutenIn einem Dorfe beim Städtchen Monywa in Oberburma wartete ein älterer Yahan (so heißen dort die Bikhuns ) im Tazaung, der Versammlungshalle zur Morgenstunde auf einen Dhana- Geber , denn die anderen Mönche waren bereits zum Almosengang hinausgezogen. Die Sonne stieg schon im Süden der Himmelsmitte zu,wonach das Halbtagsfasten beginnt. Der Mönch war schon recht hungrig und sein Magen begann bereits zu knurren und kaum bestand noch Hoffnung auf einen Speisenspender. Begierig schaute er aus dem Hallentor nach einen verspäteten Wohltäter. Da sah er einen armen Reisbauer auf ihn zukommen,mit der freundlichen Einladung, in seiner Strohhütte zur Mahlzeit Gast zu sein.Der Hunger ließ den Mönchen dazu bewegen, der Bitte Folge zu leisten,auch in Gewißheit,sich dort mit Trockenfisch begnügen zu müssen. Auf halben Wege kam ihnen der reiche Dorfhändler entgegen,ebenfalls mit der Bitte,den Mönch zum Tisch zu laden. Der Gedanke, an die köstliche Fleischtafel des Händlers zu speisen,ließ den ausgehungerten Mönch schon das Wasser im Munde zusammen laufen.Wehmütig dachte er bei sich: „Ach,er kam einen Augenblick zu spät!“ Um keinen Gastgeber zu verletzen, erklärte der Mönch den Streitenden,sie mögen an je einen seiner Arme zerren,und dem Stärkeren würde er dann zu Tische folgen.Dabei vertraute der Mönch auf die Kraft des reichen Kaufmannes und war völlig überrascht über die Zähigkeit des sehnigen Reisbauern.Knurrenden Magens mußte der Mönch schon kräftig mitwirken,damit der reiche Kaufmann auch als Sieger hervorging. So kam der sündige Mönch doch noch zu seinem Braten wovon er derart viel verspeiste,daß er danach drei Tage an Magenkrämpfe litt,wo er nur Trockenfisch als einzigste Mahlzeit vom Abt des Klosters zu essen bekam. (Mönchs Anekdote)

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Buddhas letzter JÜNGER

Lesedauer 2 MinutenZu jener Zeit (als Buddha vor den Toren Nirvanas stand), lebte ein Sadhu (Wandermönch) namens Subhadda in Kusinara. Der hörte vom bevorstehenden,endgültigen Verlöschen des Buddha Gotama. Da eilte der Wandermönch Subhadda zum Stadtpark,dem Sala-Hain der angesehenen Sippe der Mallas und trat vor dem ehrwürdigen Ananda mit den Worten: „Von ergrauten,hochbetagten Ajan (Religionslehrer ) die selber Lehrer von Lehrer waren, hörte ich, dass nur hin und wieder einmal ein Vollendeter in die Welt auftaucht und heute in der letzten Nachtwache wird so ein Vollkommen-erwachter endgültig verlöschen. Nun ist mir da dieser natürliche Zweifel gekommen.So viel Vertrauen habe ich zum Büßer Gotama, dass er imstande ist, die Lehre auf solche Art zu zeigen, dass ich diesen bestimmten Zweifel loswerde.Führe mich bitte zu ihm!“ Ananda weigerte sich mit den Worten dazu: “Genug,Freund Subhadda ! Quäle nicht den Vollendeten. Der Erhabene ist ermüdet!“ Dreimal aber wiederholte Subhadda seine Bitte und jedesmal schlug sie ihm der gute Ananda aus.Das hörte der Erhabene und rief: „Genug Ananda !Hindere nicht Andere auf ihren Heilsweg! Erlaubnis hat Subhadda mich zu sehen, was auch immer er mich fragen wird, ist in der Absicht,zur Erkenntnis zu kommen, nicht um mich zu belästigen! Was ich ihm antworten werde, wird er gar schnell begreifen!“ Vor dem Erhabenen höflich getreten, sprach der Pilger so zum Erleuchteten: „Verehrter Gotama, alle die Büßer und Prediger, alle Ordensstifter, alle Glaubensoffenbarer, haben die alle, wie sie behaupten, voll erkannt, oder nur halb erkannt, oder nicht erkannt, oder nur einige von denen?“ Der Buddha lächelte Anbetracht der Bestätigung seines wahren Welt-durchblick und antwortete dem aufrechten Sadhu mit diesen Worten; „Mag das dahingestellt sein,was die Anderen über sich oder den Anderen mutmaßen. Meine Lehre aber werde ich dir zeigen.Die magst du hören ! Achte wohl auf ! In welcher Lehrordnung,der edle achtgliedrige Pfad sich befindet: 1. rechte Gesinnung,2. rechtes Denken, 3. rechtes Reden, 4 rechtes Handeln, 5.rechtes Leben, 6. rechtes Streben,7.rechtes Gedenken (Achtsamkeit), 8.rechtes Versenken, in dieser Lehrordnung befindet sich der echte Bikhun,des 1.2.3. und 4.Grades. Leer von echten Mönchen sind die anderen Lehrsysteme. Und lebten alle diese Jünger recht,so wäre die Welt nicht leer von Verehrungswürdigen!“Daraufhin nahm der Pilger Subhadda dreifache Zuflucht zum Buddha,zum Dhama,zum Sangha. Daraufhin antwortete der Erleuchtete:“Wer in meinem Schutze Zuflucht nahm,ist Maras (des Teufels) Strick entkommen!Wer in meiner Lehrordnung die Weihe des Austritts aus Simsara (Welt der Wandlungen) wählte und die Weihe des Eintritts ins Sankha (Mönchsgemeinde)wünscht, der hat 4 Monate Probezeit.Indessen sehe ich hierbei auf den Unterschied in der Person. So gebe denn,Ananda,dem Subhadda diese von ihm begehrte Weihe!“ Und so war nun der ehrwürdige Subhadda einer von den Verehrungswürdigen geworden. Das war der letzte persönliche Jünger des Erhabenen und es steht geschrieben,daß alle Bikhuns, die unter Buddhas Augen lebten als Anagami (Nichtmehrwiederkehrer) das endgültige Nirvana (Verwehen) erreichten. (Maha-Pari-Nibbana-Sutt‘anta,Auszug)

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Buddhistische Legenden

Lesedauer 3 MinutenBuddhisten beten nicht, sondern rezitieren zur Festigung ihres inneren Wesens. Allmorgendlich und allabendlich rezitieren fromme Buddhisten auch außerhalb der Pushas (Feiertage) ihre Zufluchtnahme: “ Ich nehme Zuflucht zum BUDDHA, dem Erleuchteten, dem Erhabenen, den unvergleichlichen LEHRER der Menschen, Geister und Götter!“ Laut Legende hat Buddha allen intelligenten Wesen des Universums sein Erlösungswissen gelehrt. Von den Manuthihas Im Süden Burmas hausten früher die Bilus, als riesenaffen-ähnliche Menschenfresser. Auch aus dem Königshaus der Mon raubten sie der Königin ihr Kind. Da rief der König im ganzen Lande um Hilfe, auf das sich zwei Bikhun (Mönche) mit fünf Novizen beim Monkönig in seiner Stadt Thaton meldeten. Sie versprachen den Spuk ein Ende zu machen und der König versprach hohen Lohn. Die Mönche zogen sich zur Meditation in die Stille zurück und rezitierten die heiligen Suttas bis in die Nacht. Dabei nahmen sie die Gestalt von Manu-thihas an und legten sich vor das Schloss auf Wache. Als dort die bösen Bilus erschienen, um das gerade wieder neu geborene Königskind zu rauben, erhoben sich die Löwenmenschen und jagten den Bilus einen derartigen Schrecken ein, daß sie fortliefen und nie wieder im Lande der Mon gesichtet wurden. Als der König den Mönchen nach ihrem Belohnungswunsch fragte, winkten sie höflich ab und meinten, er könne in Zukunft ja Manuthihas aus Stein gemeißelt vor schutzwürdigen Gebäude aufstellen. Und das machen die Buddhisten seit dieser Zeit auf der ganzen Welt noch so. Von den Asuras- Dämonen Den DÄMONEN, vor denen der Buddha unerschrocken sprach, als sie neugierig wissen wollten, ob auch für sie seine Lehre Nutzen brächte. Das bejahte der Buddha freundlich, indem er ihnen erklärte, daß sie mit den fünf Silas schon beginnen könnten. Wenn ihnen die Entwöhnung der Berauschung, des Lügens, der Unkeuschheit schon nicht gelingen mag, so sollten sie wenigstens auf Mord und Diebstahl verzichten. Da blickte sich eine Hälfte der Dämonen freudig an und versicherten, daß ihnen dieses wohl gelingen mag. Und die hielten sich tatsächlich von Mord und Diebstahl fern und wurden sogar zu Beschützer der buddhistischen Einrichtungen. Die achtunddreißig Segnungen Der Sohn eines Devas traf dem Buddha während seiner Waldmeditation und sprach ihn so an: “Anbetungswürdiger und vortrefflicher Buddha !Zwölf Jahre eilt dein Ruf dir voraus den Eintritt in die Glorie des Verwehens gefunden zu haben! Aber noch immer verharren wir Devas darüber in Unwissenheit. Unterrichte uns bitte auf welchem Denken und auf welchem Tun der größte Segen hängt.“ Der Buddha schaute den Sohn der Devas in die Augen und sprach direkt in dessen Seele und sprach die achtunddreißig Segnungen: 1.) Die Gesellschaft von Narren meide, 2.) den Gelehrten huldige, 3.) den Verehrungswürdigen verehre, ….das bringt Segen ! Achte darauf ! 4.) Mit guten Menschen wohne, 5.) ertrage die Früchte deines früheren Lebens. 6.) gedenke sie. ….das bringt Segen! Achte darauf! 7.) Beobachte gut, 8.) Höre aufmerksam zu. 9.) studiere was nicht zur Sünde führt. 1o.) die Regeln des Anstandes erfahre. …….das bringt Segen! Achte darauf! 11.)Begegne den Eltern mit Zärtlichkeit und Liebe . 12.) Frau und Kinder gut ernähre, 13.)Versuchung widerstehe. ……das

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Beispiel vom langen Reden.

Lesedauer 2 MinutenDie frühen Buddhisten waren berühmt für ihre Schweigsamkeit, sie redeten nur Heilsames. Auch hielten sie sich gerne an Friedhöfe auf, um sich die Vergänglichkeit stets bewusst zu halten. Später aber war es eine Ehre für junge Mönche, wenn sie vor dem Laienvolk kluge Lehrreden rezitieren durften. Es wird berichtet, dass einmal ein eitler Bürgermeister eines kleinen Dorfes zwischen dem Städtchen Magok und der prächtigen Stadt Mandalay beim Vorsteher einer kleinen Pagode beklagte, weil dort von den jungen Mönchen nur so kurze Reden gehalten wurden. Da entschloss sich der Pagoden – Vorsteher selber eine Rede zu halten, als besonders viele Dorfbewohner anwesend waren. Und der Vorsteher redete und redete bis den Zuhörern das Sitzfleisch schmerzte und die Mägen vor Hunger knurrten. Davon ließ sich der Vorsteher aber nicht abhalten in seiner Rede fortzufahren. Als die Hähne im Dorf bereits ihre Hennen ins sichere Verschlag trieben und die Kinder vor der Dunkelheit heimliefen, redete der Vorsteher unbeirrt immerzu. Da rutschten die Frauen am Boden sitzend, langsam der Ausgangstür entgegen und waren plötzlich verschwunden. Einzig die Männer hockten noch auf den Hallenboden unruhig geworden, bis sie schließlich dem Beispiel ihrer Frauen folgten. Am Ende hockte nur noch der Bürgermeister vor dem Redner und rutschte auch schon dem Hallen-Ausgang entgegen. Unbeeindruckt folgte der Vorsteher dem Bürgermeister mit nimmer müder werdender Stimme. Der Bürgermeister entschloss sich rückwärts eilend, die Pagode zu verlassen und stürzte rücklings in einen mannshohen, trockenen Wassergraben. Verzweifelt blickte der Bürgermeister aus dem Loch und sah mit Schweiß auf der Stirne, oben am Rande den Vorsteher stehen, der unbeirrt seine Rede fortführte und erst um Mitternacht den wehrlosen Zuhörer aus seiner Notlage befreite. Seitdem erkundigten sich die Dorfbewohner immer danach, welcher Geistliche demnächst am Podium seine Rede hält.

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Beispiel vom ewigen Jammern.

Lesedauer < 1 MinuteIn einer kleinen Pagode ( turmartiger Tempelbau ) am Arm des Irrawaddy abseits vom großen Rangun , leitete ein neuer Bikhun (Mönch) die dortigen religiösen Geschäfte. Er war neu zugezogen und wunderte sich über einen frommen alten Fischer, der jeden Tag zur Buddha-Figur zur Empore hinaufschaute und mitleidsbedürftig klagte, wie schwer sein Karma (Schicksal) zu ertragen sei und anschließend herzzerreißend laut mit den Worten endete:“ Ach ! Wäre ich armer Mensch doch schon tot !“ Zu der Zeit gastierte in Burmas Hauptstadt ein Wandertheater, von welchem sich der junge Mönch das Kostüm eines Manuthias auslieh. Pünktlich zur ersten Nachtwache erschien der jammernde Alte wieder in die Pagode und beklagte laut sein unerträgliches Karma. Der Bikhun hatte sich hinter der Buddha Figur verkleidet versteckt und erschien so vor dem verängstigten Alten mit den Worten: “Du willst sterben ! Also folge mir in die Welt, welche für dich angemessen scheint !“ Da warf sich der jammernde Alte auf den Boden der Pagode und flehte zitternd, um einen Tag Frist um seine letzten Sachen noch in Ordnung bringen zu können. Der Manuthias gestattete dem armen Kerl großzügig diese Bitte und der klagende Alte war nie wieder in Nähe der Pagode gesehen worden.

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Religion der wahren Liebe

Lesedauer 2 MinutenDer Buddhismus ist Religion wahrer Liebe. “Du sollst nicht töten!“ steht absolut an erster Stelle der Sila (Zuchtregel). Unser Collegium ist Zufluchtsstätte für Bemühungen, die täglich falschen Wiederholungen gemeinsam zu beenden! Unsere Methode dazu sind graduierte, Experimente zur Selbstbefreiung aus dem Samsara (Welt der Wandlungen ). Durch Hinwendung am kommenden Buddha Maitreya, offenbart sich das immer stärker werdende Verlangen, das Dhamma (Dharma=Naturgesetz) in einer gegenwärtigen, allwärtigen, materialistischen Begriffsstutzigkeit neu zu wecken. Vorbild sein, den Staatszögling zur Eigenverantwortung zu bewegen. Maitreya bedeutet „Matt“ ( geistige Liebe, Nächstenliebe, Minne) und“ Eya“ (wie im römisch- griechischem =AUGE ). Europa=Augen-offen, d.h.: große Augen (Europäer) im Gegensatz zu den Mandelaugen der Mongolen. Man denke an „Apri-ski“ (Schi-Eröffnung), April (Eröffnung zum Frühling)… Maitreya ist der Buddha mit den lieblichen Augen, die in Tibet himmelblau abgebildet werden. Sein Name ist etymologisch mit den biblischen „Messias“, den nordischen „Modi“ und den islamischen „Mahdi“ identisch. Der in Zukunft erwartete Erlöser. Die buddh. Zeitrechnung beginnt mit Buddha Gotamas Eingang ins totlose Nirvana 543 vor Chr.! Diese Zeit verging bis Christi Geburtsangabe. Rechnen wir noch das heutige Jahr 2o23 n.Chr. hinzu, befinden wir uns im Jahre 2566 n. Chr. Das Erscheinen des Maithreyas erfolgt also in unserer finsteren Zeit geistiger Verwirrtheit. Nicht erst, wie fälschlich angegeben 25oo n.Chr. Alle 5oo Jahre erscheint ein göttlicher Sendbote als Erneuerer der reinen Weltordnung. 5oo Jahre nach Buddha Gotama erschien Jesus (wie vor 3ooo Jahren Krishna erschein), um aus den Mosisten, anständige Christenmenschen zu machen. 5oo n.Chr. erschien dann Mohammed, um aus den verweltlichten Christen fromme Moslems zu machen. 1ooo n. Chr. tobte in Europa die blutige Christianisierung um das dortige Heidentum auszurotten (Abraham=A-Brahman). 15oo n.Chr. reinigten die Reformatoren das verweltlichte Christentum im 3o jährigen Krieg! Jetzt, fünfhundert Jahre später, erwarten wir im höchsten kulturellen Zerfall, den prophezeiten Erlöser und Erneuerer! Durch Hinwendung an Buddha MAITREYA, ist es möglich im Zustand der Vergeistigung im Studium der Religion, samt Kult, Ritus und Meditation zur inneren Einswerdung in die Umfassung tiefer Daseins-Geheimnisse zu kommen. Eine Verwandlung bis zur vollkommenden Reinheit! Im Itivuttaka (Korb der Aphorismen), überlieferte Buddha Gotama nachstehende Meta-Verse: „Ein Mensch der gerne Meta tut, mit grenzenlosem, klaren Sinn,- des Lasters Schwinden spüren tut, ihm werden alle Fesseln dünn ! Und liebt er nur ein einzig Wesen, aus reinem Herzen, bringt`s ihm Heil ! Himmelaufwärts wächst der Segen, wird‘ s allen Menschen erst Zuteil !“

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Am 21. März 2008 wurde das Abendländische-Buddhisten-Collegium e.V. in Krefeld gegründet. Unsere Gemeinschaft folgt der buddhistischen Tradition des Theravada.

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