Lesedauer 3 MinutenIn der stillen Heiligen Nacht des Jahres 918 wurde Bernhard zu seinem Bruder gebracht, dem sterbenden König Konrad. Eine königliche Prophezeiung erschallte: ‚Herzog Heinrich soll König von Deutschland werden!‘ Die Bitte des sterbenden Monarchen, zwischen den Völkern das Zanken zu vergessen, hallte in den deutschen Landen wider. So begann die fesselnde Geschichte von Heinrich dem Vogler, der mit Reichsapfel, Umhang und Schwert ausgestattet wurde, um das Reich vor Feinden zu verteidigen und alle deutschen Stämme zu einen.
Die Habsburg-Ballade erzählt von den Brüdern, die vom Welschland über den Rhein zogen. Im malerischen Straßburg fand der Ältere Freunde in der Kirchengemeinde, während der Jüngere seine Freude in der Jägerei fand. Die Errichtung einer Festung zu Ehren seines entflogenen Habichts machte Habsburg zum Haus und Herrscher.
Die Erzählung von Kaiser Otto führt uns in das Schloss zu Babelsberg, wo ein Knappe das Tafelwerk vorbereitet. In einem Akt der Verletzung des königlichen Gebots wird ein Knabe von Heinrich von Kempten bestraft. Doch die Rettung des Kaisers aus einer hinterhältigen Falle führt zu einem unerwarteten Ritterschlag, der eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden schmiedet.