Geheime Heimatkunde I

Bodhi Svaha! Sadhu!

Vergessene Ringwälle, Hünengräber und Kultstätten unserer Vorfahren

In unseren vorherigen Artikeln schrieben wir bereits von Orten in unserer Heimat, die unserem Volk verborgen blieben. Wir bedauern diese Informationslücken, weil die Schulwissenschaft sonst nur ein Zerrbild der Realität vermitteln würde. Unsere geheime Heimatkunde will interessante Historie, die bisher nur lokal bekannt blieb, dem gesamten Volkskreis zugänglich machen.

Beginnen wir mit der bisher am weitest verbreiteten Geschichte über den Hunnenring, die Kopie einer kleinen chinesischen Mauer in Otzenhausen (Saarland) um 19 Hektar Wald auf einem Hügel im Hunsrück (Hunnen als Verballhornung von Hünen=Riesen). Die Außenseite war einstmals eine fast senkrecht aufgerichtete Wand aus stabilen Steinquader mit einem etwa 2m breiten Gang oben drauf. Im Steinwall selbst befinden sich geschätzte 200.000 Kubikmeter lose Steine.

Die Mauer, weit über die Täler sichtbar, wurde wohl mit Holzschlitten im Winter herbeigeschafft, denn im übrigen Jahr musste das Volk der Treverer sich um den Lebensunterhalt kümmern. Beim hochziehen der Mauer mussten die Treverer (Namensgeber von Trier) wohl ein Korsett aus Holzbalken verwendet haben. Inmitten des riesigen Burgrings, sprudelte im Jahre 100 v. Chr. eine frische Wasserquelle, die unsere Treverer in Zeiten der Belagerung vor dem Verdursten schützte.

In der Ringburg fanden Archäologen nur wenige Häuserreste. Ein gesunder Mensch benötig eine ganze Stunde um die Ringanlage zu umwandern. Am Hügelhang lagen viele tonnenschwere Steinblöcke, die von den Burgbauern auf den Hügel getragen wurden.

Und solche gewaltigen Steinkonstrukte befinden sich überall bis in den hohen Norden.

Schon 3000 Jahre vor B au des Hunnenrings, weit vor Bau der ägyptischen Pyramiden, schufen unsere Vorfahren in der Heide von Widdesbergen in Nieder-Sachsen, zwei schiffsähnliche angelegte Gräberreihen aus aufrecht stehenden Steinblöcken. Man nennt sie „Wiesbeker Braut“ mit einer Grablänge von 80 m. Der dicht daneben sich befindliche „Bräutigam“ ist schon mehr als 100 m lang.

Die Erbauer dieser Megalith (Großsteine) – Anlagen werden nach ihren Keramik-Verzierungen „Trichter-Becher-Kultur“ genannt. Vor 5000 Jahren schleppten sie ohne Zugtiere und Räder 20 Tonnen schwere Steinblöcke herbei. Diese sogenannten „Schiffsgräber“ sind über die gesamte Heidefläche verstreut. Sie zeigen heute die Großstein-Straße von einem Grab zum anderen Grabe.

Der Volksmund berichtet, dass eine Hochzeit-Gesellschaft die Straße entlang gezogen sei und derartigen Spott getrieben hätte, auf dass die gesamte Hochzeitgesellschaft mit einem Schlag versteinerte.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern finden wir noch hundert gewaltige Steinblöcke, Hünengräber genannt „Hünen“ im Sinne von „Riesen“ wie in den Namen Hunsrück (Riesen-Rücken) oder Teutoburger (Volksburger)-Wald, der Auch Osning (Götter-Rücken) hieß. Auf der Insel Rügen steht ein Hünengrab von jeweils 3 sich gegenüberstehenden Steinen mit einer tonnenschweren Deckplatte.

Jede diese 3500 v. Chr. in Deutschland errichtete Steinkammern, wurden einmal mit einem Erdhügel verschüttet und später durch Witterungen wieder abgetragen. Es waren Vorstufen der Pyramiden, entsprungen von einer festen Jenseitsvorstellung. Im Inneren der Steinkammern wurden viele Artefakte gefunden wie Töpfer-Waren, Steinwerkzeuge und Bernsteinschmuck für die reise der Toten durch die Unterwelt.

Diese Totenhäuser sollten Jahrtausende überstehen, was ein uralter Hinweis auf eine Wiederauferstehung nach dem Weltende sein könnte. Wohl 90% alleine dieser Gräber schändeten Bauern im Auftrag ihrer Herren zum Kirchen- und Straßenbau.

Auch in Süd-Deutschland können wir diese altväterlichen Kulturgüter bestaunen. So die Heuneburg (Hünenburg)auf einem Hügel in Baden-Württemberg an de oberen Donau. Es ist die älteste Stadt nördlich der Alpen, wo mehr als tausend Vorfahren der Kelten wohnten. Das Fundament der Burgmauern bestand aus emporragende Steine auf denen sie 600 Jahre vor Christi, sonnengebrannte Lehmziegeln errichteten und weiß anstrichen.

Die Bibel berichtet noch von Gallier (Galater) also Griechen in Anatolien, wozu unser Bericht „Als die Türkei noch deutsch war“ (vom: Sept. 2025) passt. Archäologen fanden im Boden der Heuneburg griechische Weinkrüge, Gold und Bernstein reicher Fürsten, sowie das Gerippe einer jungen Prinzessin, die dort in ihrem Reichtum begraben wurde. Der griechische Historiker Herodot nannte diese Stadt „Pyränen“ Die Erinnerung an diese Geschichte wurde in Deutschland jedoch völlig gelöscht.

Unvergessen hingegen ist der Glauberg, ein steiler Hügel über die flache Wetterau in Hessen (Herkunft der Hethiter). Dort wurde vor 2500 jahren ein keltischer König zur letzten Ruhe gebettet. Sein lebensgroßes Abbild steht dort im Grabe aus Stein gemeißelt mit Schild, Speer und Blätterkrone. Sein Skelett trug Goldring und Hals-Reif. Weitere Statuen-Bruchstücke wurden dort ebenso gefunden.

Luftbild-Aufnahmen zeigten eine Burg-Umwandlungsweg sowie eine Prozessions-Straße die sich über hunderte von Metern zum Graben eingetreten hatte. Die Straßenlinie weist auf den Aufstieg und Untergang des Mondes am Endpunkt eines langen Zyklus von 18 Jahren!

Das keltisch-germanische Ursprungs-Erbe reicht bis nach Sachsen- Anhalt zum hölzernen Stonehenge in Pommeln in einer Elb-Ebene. Vor sage und schreibe, 4300 Jahen, gruben dort die Bewohner drei ineinander liegende Grabenringe mit Zäunen aus dicken, aufgerichteten Holzpfählen. Vier Öffnungstore weisen auf die Aufgangspunkte der Sonnenwenden.

Im inneren Kreis fanden die Archäologen Gruben mit menschlichen Knochen zusammen mit zerbrochenen Keramiken. In unmittelbarer Nähe wurde ein zweiter Holzpfahl-Kalender gefunden neben einer alten Elbsiedlung. Erst im Mittelalter wurden diese Stätten eingeebnet und zugeschüttet. Das konnte seinen Grund in Moses Gebot haben, wonach man heidnische Stätten vernichten soll, damit Niemand mehr nach deren Götter fragt. Zum Glück sind die Menschen heute davon emanzipiert.

Aber noch älter als diese Kultstätten, befindet sich im selbigen Bundesland bei Gosek, ein mannshoher Pfahlring mit 3 Innen-Ringe. Laut Radio-Karbon-Untersuchung ist er 900 Jahre älter als Stonehenge. Wie seiner Tore zeigen auf die Stellen am Horizont wo die Sonne zur Sommer und Winter-Sonnen-Wende auf und untergeht. Also die Zeit kennzeichnet, wo sich das Jahr wendet und endet.

Auch hier wurden Spuren von Tier – und menschen-knochen gefunden, was alles und nichts aussagt, da an ihnen keine Biss-Spuren festgestellt wurden. Die in der Nähe gefundene bronzene Himmelsscheibe von Nebra zeigt von einem großen astronomischen Wissen unserer Vorfahren, was die Schulwissenschaft bisher verneinte.

Am sumpfigen Fluss-Ufer von Tollensee-Tal, 30 Km westlich von Neu-Brandenburg wurden Gebeine von 5000 erschlagenen Kregern gefunden, deren Herkunft laut Gen-Untersuchung aus Anatolien (siehe: Hethiterreich) stammen und 1250 v. Chr. hier einmarschierten. Diese große Streitmacht führte bronzene Pfeilspitzen aus dem südlicheren Deutschland mit sich.

Die vernichteten Eindringlinge galten möglicherweise zur Absicherung der alten Bernsteinstraße. Bernstein (Brennstein) galt im alten Griechenland als wertvollster Schmuck. Um 1200 v. Chr. brauchten die untergehenden Kulturen von Urug, Mykene, Zypern, Hethiterreich dringend Geld in ihre Staatskassen zum Unterhalt ihrer Streitmacht. Selbst Ägypten konnte sich nur mühsam diesen Untergangsog widersetzen.

Wer aus den Fehlern der Geschichte lernen will, muss erst einmal Geschichte lernen!

Heimatkunde als Spurensuche

Dieser Beitrag lädt dazu ein, alte Ringwälle, Hünengräber, Megalithanlagen und vorgeschichtliche Kultstätten nicht nur als archäologische Denkmäler zu betrachten, sondern auch als Erinnerungsorte. Sie erzählen von Jenseitsvorstellungen, Himmelsbeobachtung, Gemeinschaftsarbeit und dem Versuch früher Menschen, ihre Welt geistig und symbolisch zu ordnen.

Hinweis für Leser:
Viele dieser Orte können heute besucht werden. Wer sie aufsucht, sollte sie mit Respekt behandeln: nichts beschädigen, keine Steine entnehmen und die Stätten als kulturelles Erbe bewahren.

schon gelesen?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Artikel Empfehlungen

Ankommen im Hier und Jetzt. In unserer Gemeinschaft findest du Raum für Meditation und die Weisheit des Dharma. Gemeinsam gehen wir den achtsamen Schritt in Richtung Erleuchtung.

Abendländische-Buddhisten-Collegium e.V.

Info :