Asteroid Richtung Mond

Bodhi Svaha! Sadhu!

Wenn kosmische Felsen zur Gefahr für Erde und Mond werden

Hallo! Liebe Sternenfreunde!

Für die NASA-Frühwarnung ist es unheimlich schwer, dunkle Weltraum-Felsen frühzeitig zu erkennen. Sie werfen kaum Sonnenlicht zurück, und zwischen Erde und Sonne verstecken sich gut 300 sogenannte Zwielicht-Asteroiden, die nur kurz vor Aufgang oder nach Untergang der Sonne im Dämmerlicht hervorlugen.

Noch mehr Asteroiden kreuzen unsere Erdbahn, und die Asteroiden hinter Jupiter nennt man Trojaner.

Am 29.11.2025 wurde der Asteroid (Kleinplanet) 2025 YR4 gesichtet und so getauft. Er hat eine Breite von 1000 Metern, fliegt mit 224.000 km/h durchs Sonnensystem und kommt 2028 in sichtbare Erdnähe. Würde er dort einschlagen, ergäbe es einen Krater so groß wie eine ganze deutsche Stadt, und seine Druckwelle würde in einem Umkreis von 50 km alles vernichten.

Kaum berichtet wurde über den Asteroiden-Einschlag von Sonntag, den 21. Januar 2024 um 1:32 Uhr über Deutschland, der nur einen Meter Breite hatte und im Himmel harmlos verbrannte. Das Scout-System der NASA entdeckte den Zwerg allerdings erst 95 Minuten vor dem Aufprall. Sein Verglühen am Himmel wurde überall in Deutschland bis zur Tschechei gesehen. Kleine Trümmer-Teilchen des Klein-Asteroiden (Meteoriten) wurden noch 50 km westlich von Berlin gefunden.


☄️ Quick-Facts: Der Asteroiden-Einschlag 2024 BX1
MerkmalDetails
Bezeichnung2024 BX1 (ursprünglich Sar2736)
Datum / Uhrzeit21. Januar 2024 um 01:32:38 Uhr (MEZ)
Ort des VerglühensHavelland, Brandenburg (nahe Nennhausen/Ribbeck)
Größe des Objektsca. 1 Meter Durchmesser
Geschwindigkeitca. 75.000 km/h beim Eintritt
Meteoriten-TypAubrit (extrem seltene, helle Steinmeteoriten)
BesonderheitErst die 8. Vorhersage eines Einschlags weltweit
FundstatusMehrere Fragmente (bis zu 225g) erfolgreich geborgen

Man erkennt die Wichtigkeit eines astronomischen Warnsystems, und die NASA versucht mit Raketenbeschuss, Asteroiden in eine andere Flugbahn zu drücken. Dabei können natürlich auch Zertrümmerungen stattfinden, von denen ebenso Gefahren ausgehen.

Der bekannteste Zwielicht-Asteroid Skubi ist so groß, dass er beim Eintritt in die Erdatmosphäre einen ganzen Kontinent vernichten würde. Skubi (SC79) umkreist wie ein Sonnenmond unser Zentralgestirn in nur 128 Tagen. Seine Bahn liegt also innerhalb der Erdbahn.

Er hat einen Durchmesser von 700 Metern (wie eines der höchsten Gebäude der Erde), und sein Gewicht muss sehr groß sein, weil er vermutlich gänzlich aus Metall ist. Ein Stein-Asteroid würde in solcher Sonnennähe zerreißen.

Am 22.12.2032 wird 2025 YR4 den Mond treffen können. Dieser Aufschlag würde eine gewaltige Trümmerwolke ins All schleudern – unser Mond hat keine Gashülle. Dadurch würde die normale Staubkonzentration zwischen Erde und Mond lange Zeit um das Tausendfache ansteigen.

Das bedeutet eine große Gefahr für Kosmonauten und Satelliten sowie die Funkübertragungen zur Erde. Das genaue Gewicht von 2025 YR4 konnte bisher noch nicht errechnet werden.

Das Traurige an der ganzen Sache ist, dass diese Weltraum-Felsen sich so schnell von nahen Planeten in ihrer Bahn abweichen lassen und – sofern sie nicht zusammenstoßen – immer wieder zurückkommen.

Sagt schon die alte Wikinger-Bibel EDDA einen Weltuntergang durch herabstürzende Sterne voraus, was natürlich auch feuerbringende Raketen sein könnten! Aber wer möchte schon zwischen Teufel oder Beelzebub wählen müssen?

Infobox – Weiterführende Literatur

📚 Empfohlene Bücher und Quellen

  • Stephen Hawking – Kurze Antworten auf große Fragen
  • Neil deGrasse Tyson – Astrophysik für Eilige
  • NASA Near Earth Object Program
  • ESA – Planetary Defence Office
  • Carl Sagan – Unser Kosmos
  • Erik Hornung – Die Edda und die nordische Mythologie

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