Vom Ursprung der Materie, vom Bewusstsein und von der Heimkehr der Seele
Als sich vor etwa 14 Milliarden Jahren, die auf Größe eines Ei komprimierte Ur-Substanz unter ihrer eigenen Gravitation kollabierte und auseinander flog, begann mit dieser „ersten Bewegung“ der Zeitanfang und die Raumausdehnung mit der Expansion des einstigen Ur-Substrats.
Aus winzigste Quantenteilchen in einem Mikrokosmos bildeten sich die unsichtbaren Atome zu Bausteinen der grobstofflichen Materie, die schließlich zu den riesigen Galaxien des Makrokosmos anwuchsen.
Laut Thermodynamik kann in einem geschlossenen Raum keine Energie verloren gehen (Energie-Erhaltungs-Gesetz). Alles in der Natur ist nur ein Kommen-Vergehen und Umwandlung ihrer innewohnenden Energie.
Im antiken Griechenland konnten sich die reichen Familien Sklaven leisten, die für sie körperliche Arbeit verrichteten. Das verschaffte den Männern Zeit zum Denken (wie es heute in den modernen, staatlich finanziell unterstützen „Denkfabriken“ geschieht. So brachte das frühe Griechenland seine großen Philosophen hervor.
Wir reden mit Ehrfurcht vom gesegneten Denker Leukippos und seinen Schüler Demokritos (460-380 vor Chr.) der den Aufbau unserer Welt aus kleinste, unsichtbare Teilchen beschreibt, die seiner Ansicht nach unteilbar wären, weshalb er sie Atomos (Unteilbar) nannte.
Diese Atome benötigen zur Existenz einen leeren Raum. Dort hatten sie unterschiedliche Formen und Gewichte. Heute wissen wir, dass Atome doch teilbar sind und kleine positiv geladene Protonen im Kern besitzen, deren Anzahl ihr „spezifisches Atomgewicht“ auszeichnen.
Zwischen den sich abstoßenden Protonen, bilden neutrale Teichen (Neutronen) einen Abstandspuffer. Dem Atomkern umkreist ein“ Mantel“ aus noch kleineren, negativ geladenen „Staubkügelchen“ (Elektronen). Diese Atome bildeten Atomverbände (Moleküle) aus deren Ketten unsere Materie besteht.
Demokrit vermutete, dass diese Atome sich im freien Fall gegenseitig anstießen und so einen Wirbel (Atombewegung) bewirkten. Kantige Atome würden sich verharken und schwere Elemente wie Erde und Wasser hervorbringen. Runde Atome konnten sich schlechter verklumpen und nur leichte Elemente wie Feuer und Luft erzeugen.
Wir wissen heute, dass die Atome unterschiedlich viele „Ärmchen zum gegenseitigen Festhalten“ d.h. : „Andockstellen“ besitzen. (Wasserstoff-Atome haben nur eine “Andockstelle“, Kohlenstoff-Atome haben hingegen 4 u.s.w.).
Wenn man Atomkerne zerlegt, erscheinen daraus, den Kern zusammenhaltende Teilchen wie Hyggs, Quarks, Strings… Das kleinste Teilchen des Lichts ist ein Photon, das sich nicht weiter zerlegen lässt. Und jedes Teilchen hat ein eigenes Feld mit dem es interagiert.
So hat das Elektron sein elektrisches Feld, das Magnet, hat sein Magnetfeld und das Photon hat sein Photonenfeld. Man könnte sich so ein Feld wie ein Bettlaken vorstellen über das eine Kugel rollt und dieses Laken in seiner Form dann verändert.
In der Quantenwelt verhält sich Licht (je nach dem Vermesser) entweder als Welle oder Korpuskel. Wenn man einen Stein in zwei Hälften spaltet, ergeben dessen Trümmer dieselbe Summe die der Stein vor seiner Spaltung hatte.
Versuche einer Photonenspaltung durch eine plötzliche Barriere jedoch ergaben, dass im Mikrokosmos der Quantenwelt andere Naturgesetze herrschen als in unsere grobmateriellen Welt des Makrokosmos. Der „Steinmetz“ wurde plötzlich von vielen kleinen „Steinen“ aus einem brodelnden Quantenfeld umgeben. Er machte sich zum Schöpfer einer neuen Welt.
Der Weg zu diesem Ereignis führte von Demokrit aus dem 6. Jahrhundert vor Christi vom antiken Atomismus zum modernen Atomismus Anfang des 20. Jahrhundert als der Physiker Nils Bohr die innere Struktur des Atoms kartierte mit seinen Protonen und umkreisenden Elektronen.
1889 gelang es dem Physiker David Weinland ein einzelnes Byriliun-Ion (ein Atom, dem ein Elektron fehlt) und dadurch eine elektrische Ladung trug, zu isolieren. Dieses fing er in eine Ionen-Falle ein. Das ist ein Käfig aus elektrische und magnetische Felder, die das Ion zwischen den abstoßenden, magnetischen Wänden im Schweben hält. Als der Forscher das Ion mit Laserlicht beschoss, begann es zu leuchten.
2017 gelang es dem Photographen David Nadling der Universität Oxfort (England), ein Strontium-Atom in einer Ionenfalle durch ein Fenster der Vacuum-Kammer zu fotografieren!
Quantenforscher entdeckten, dass winzige Quanten-Fluktionen einige ebenso winzige Asymmetrie zu Beginn der Weltraum-Ausdehnung hervorriefen, ohne die sich die Materie gar nicht gebildet hätte.
Astronomische Beobachtungen ergaben, dass Galaxien sich viel zu schnell im Raume drehen, um alleine durch die Schwerkraft der sichtbaren Sterne zusammen gehalten zu werden. In der Struktur der Dunkelmasse aber existiert ein Netz, dass dem ganzen Stabilität, Form und Dauer verleiht.
Auch wir Menschen werden von diesen Gesetzen getragen und gehalten. Das Gleichgewicht von Schwerkraft, Materie und Bewegung erhält auch unsere eigene, innere Bewegung welches wir als Leben und Bewusstsein erfahren.
Heute wissen wir, dass es unterschiedliche Massekörper im Weltall gibt, deren Gravitation andere Raumkörper in ihren Bewegungen beeinflussen. So wie eine Holzkugel über ein gespanntes Bettlaken rollt und dieses verbiegt, so krümmt sich auch das Weltall.
Diese Krümmungen verbiegen auch den Verlauf der Lichtbewegung und der Zeit (Raum Zeit)die an unterschiedlichen Stellen im Weltraum unterschiedlich abläuft! An einem massereicheren Körper läuft die Zeit nachweislich langsamer und eine schnellere rotierende Galaxie vermag Licht zu krümmen und die Raumzeit um sich mit herum ziehen!
Wenn in der Natur die Zeit selber dehnbar ist, kann sie nicht absolut sein. Wir Menschen sind gar nicht an starre Zeitabläufe gebunden. Unser Bewusstsein besteht aus ein komplexes Muster von Energie und Information, das in der fundamentalen Quantenwelt nie aufhört zu existieren.
Ein weiterer Thermodynamischer Satz kennt ein Informations-Erhaltungs-Prinzip innerhalb eines geschlossenen Raumes. Selbst wenn eine physische Struktur im Laufe der Äonen zerfällt (auch Atome unterliegen einem Atom-Zerfalls-Datum), bleibt die existentielle Information ewig in den feinen Quantenzuständen der unzähligen Teilchen erhalten.
Der Mensch ist keine isolierte Entität über die irgendwelche, sich auserwählt fühlende Despoten, willkürlich verfügen dürfen. Wir gehören auf unseren blauen Planeten, der innerhalb von 230 Millionen Jahren einmal seine Milchstraße umrundet, zu einer unendlichen, wahrnehmbaren Welle im gesamten Kosmos. Gleichsam einer am Strand gebrochenen Welle, die wieder ins Meer zurückfließt, um dann als eine neugeformte Welle wieder dem Strand entgegen zu rollen.
So funktioniert auch der endlose Bewegungskreis der wissenschaftlich nachweisbaren, Reinkarnation.
In der feinstofflichen Welt können wir uns das Quantenfeld als ein brodelndes Feld unsichtbarer Teilchen vorstellen, die alle Körper miteinander verbinden. Im Makrokosmos werden die ebenso unzählige kreisenden Galaxien und Spiral-Galaxien von einem unsichtbare gravitativen Gerüst der „Dunkelmasse“ zusammen gehalten, damit diese nicht durch ihre eigene Gravitation mit ihrer riesigen Rotationsgeschwindigkeit in den leeren Raum hinaus gerissen werden.
Im selben physikalischen Rahmenwerk geschieht, dass auch die Teilchen unseres Lichtkörpers in einer stabilen Form zusammengehalten werden.
Nach dem Pauli Ausschluss-Prinzip dürfen keine 2 Elektron im selben Atom den selben Quantenzustand einnehmen! Andererseits, wenn im Makrokosmos eine Kugel über eine Ebene rollt und von einem Berg gestoppt wird, muss sie dort liegen bleiben. Aber in der Quantenwelt vermag sich das Quant, wegen seiner Möglichkeit des Gestaltenwandels von der Kugelform zur Wellenform (sein im Raume stehender Schwebezustand), durch das Hindernis zu tunneln (Tunnel-Effekt).
Der Mathematiker Roger Penrose und der Anästhesist Stuard Hammeroff postulierten die Erkenntnis der „orchestrated objetive Reduktion!“ (Ork-Or). Demzufolge bilden Mikro-Tubuli (winzige Proteine innerhalb unserer menschlichen Nerven) unser Bewusstsein durch Quantenverbindungen als Quantenphänomen. Ein Kollaps der Wellenfunktion, der durch die Geometrie der Raumzeit selbst ausgelöst wird. Demzufolge ist unser Bewusstsein eine direkte Manifestation der Quantennatur des Universums.
Wir denken mit dem Stoff, aus dem die Raumzeit gewebt ist. Die Quanten wissen, dass sie beobachtet werden und reagieren nach dessen Vorstellung und Absicht. Dadurch wird der beobachtende Mensch zum Gestalter des Universums. Er darf aber nicht außer Acht lassen, dass die Quantenteichen auch ihn beobachten und somit über eigenes Bewusstsein verfügen.
Mit dem Ablegen und Zerfalls des grobstofflichen Körpers, schrumpft die überlebende Seele mit dem, nicht am Gehirn gebundenen ewigen Bewusstsein, zu einer Staubkörnchen großen Monade (Seelenfunken). Es ist ein Energiekörper den Wissenschaftler als Bio-Energie messen können und immerhin so stark ist, dass es eine Glühbirne zum leuchten bringen könnte. Ein oft gesehenes Licht, dass den Körper eines Verstorbenen verlässt.
Und diese unheimlich winzige Monade (Seelenteilchen) befindet sich auf ihren Weeg in ihr Quantenfeld zur Vereinigung mit dem kosmischen Bewusstsein. Es wandert zwischen hohe Berge aus Atome inmitten einer tosenden Landschaft farbenprächtiger Kraftfelder auf Inseln zwischen 99% leerem Raum.
Seelen aller Lebewesen aus Flora und Faune huschen dort an einem vorbei! Unsere Monade erlebt die Atomstruktur, als würde sie in Mitte des 100 Meter hohem Kölner Dom, eine Erbse als Atomkern sehen und die, dem Kern umkreisenden Elektrons als Staubkörnchen, welche den Dom umwehen. Soviel Leere sich zwischen Atomkern und Atomhülle befindet, war auch in den Milliarden Atome, die unseren materiellen Fleischleib ausmachten. Und wie wichtig nahmen wir uns zu Lebzeiten!
Im Quantenfeld angekommen, gibt es keine Geheimnisse mehr. Alles wird recycelt und zur Reinkarnation umgewandelt. Niemand kann dort seine eigenen Taten wegen Anstiftung, auf den Anstifter schieben. Jeder kann sich Befehle und Gebote seitens Übergeordneter widersetzen, sei es das Töten wehrloser Kriegsgegner oder Andersgläubiger durch Moses oder Mohammed, dass Karma greift unausweichlich durch.
Im gigantischen Universum sind wir alle Teilchen selbiger Substanz, wo sich auch absolut Nichts in einem rechtsfreien Raum befindet. Wirklich fromme Mnschen folgen nur ihrem eingeborenen Gewissen im Bewusstsein, das uns das Universum ebenso beobachtet, wie unsere Quantenforscher die subatomare Realität.
Eine wahre Überraschung erfährt die Seele in ihrem Quantenfeld. Da herrscht ein Regelwerk, dass es der Seele ermöglicht, ganz nach seiner Speicherdatei, freie Entscheidungen zu treffen.
Wenn sie ihre Liebsten Hinterbliebenen besuchen möchte, formt sie ihren Strahlenleib so, dass man sie erkennen kann. Sie wirkt, dass sich dessen Wille und Ziel zum Guten wandelt, indem sie ihm telepathisch oder intuitiv beeinflussend, beisteht.
Die Quantenverschränkung lehrt uns, dass zwei Teilchen unabhängig von Entfernung oder Zeit augenblicklich miteinander agieren. Etwa so, als würden zwei Würfel gleichzeitig durch die Luft fliegen und sich so im Zustand der Unschärfe (Superposition) befinden. Erst wenn sie auf den Tisch aufschlagen, zeigen sie die gleiche Augenzahl (Quantenverschränkung).
Ebenso können zwei sich ehrlich liebende Seelen miteinander verknüpfen und durch die Trennwand von Diesseits und Jenseits miteinander kommunizieren. Die Kirche möchte, dass ihr lieber so mit ihren Heiligen verkehrt, aber auf die gegenseitige Intensivität kommt es letztendlich doch an!
Wer wissen möchte wie es den Verstorbenen wirklich geht, sollte sich mit der modernen Quantenphysik beschäftigen, wozu uns die Worte oft nicht ausreichen, diese unglaubliche, mikrokosmische Welt zu beschreiben.
Trotz der vielen Mord-Verherrlichungen in den monotheistischen „heiligen Schriften“ fand ich im Koran den schönsten Satz:“ Aallah (Gott) bestimmt, wer gläubig ist und wer nicht!“ Ich möchte dem noch hinzufügen:“Wenn ich an etwas nicht glauben kann, habe ich meine Gründe, und die liegen dann in der fehlenden Überzeugungskraft dessen, der mich überzeugen möchte!“
Zwischen Quantenbild, Seele und Wiederkehr
Dieser Artikel verbindet moderne Begriffe der Physik mit einer spirituellen Deutung von Seele, Bewusstsein, Tod und Wiedergeburt. Er ist als weltanschaulich-philosophischer Betrachtungstext zu lesen: als Versuch, naturwissenschaftliche Bilder wie Atom, Feld, Energie, Licht und Quantenverschränkung mit alten religiösen Fragen nach Weiterleben, Karma und kosmischer Ordnung zu verbinden.
Hinweis für Leser:
Quantenphysik ist ein hochkomplexes wissenschaftliches Fachgebiet. Spirituelle Deutungen können anregend sein, sollten aber nicht mit gesicherter naturwissenschaftlicher Forschung gleichgesetzt werden. Wer tiefer einsteigen möchte, kann sowohl allgemeinverständliche Physik-Literatur als auch buddhistische Texte über Bewusstsein, Karma und Wiedergeburt lesen.
Literaturtipps zur weiterführenden Lektüre
1. Brian Greene: „Das elegante Universum“
Eine allgemeinverständliche Einführung in moderne Physik, Raumzeit, Relativität und Stringtheorie.
2. Carlo Rovelli: „Sieben kurze Lektionen über Physik“
Gut geeignet für Leser, die einen knappen, poetischen Einstieg in moderne Physik suchen.
3. Harald Lesch / Josef M. Gaßner: „Urknall, Weltall und das Leben“
Eine verständliche Einführung in Kosmologie, Entstehung des Universums und physikalische Weltbilder.
4. Roger Penrose: „Computerdenken“ oder „The Emperor’s New Mind“
Für Leser, die sich mit Penroses Gedanken zu Geist, Bewusstsein und Physik beschäftigen möchten.
5. Erwin Schrödinger: „Was ist Leben?“
Ein Klassiker an der Grenze von Physik, Biologie und Philosophie.
6. Rupert Sheldrake: „Der Wissenschaftswahn“
Für eine alternative, kontroverse Betrachtung moderner Naturwissenschaft und Weltbilder.
7. Das Dhammapada
Eine klassische Sammlung buddhistischer Weisheitsverse über Geist, Handlung, Vergänglichkeit und Befreiung.
8. Walpola Rahula: „Was der Buddha lehrt“
Eine klare Einführung in buddhistische Grundbegriffe wie Karma, Wiedergeburt, Nicht-Selbst und Bewusstsein.





